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Die beste Notiz-App für Studierende in Deutschland

Von · Notibo

Veröffentlicht · 14 Min. Lesezeit · aktualisiert

Das Wichtigste in Kürze

  • Schau zuerst auf die Seite deines Rechenzentrums. Leipzig und Heidelberg geben Studierenden Microsoft 365 kostenlos, und Word transkribiert damit bis zu 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat.
  • Nur Microsoft, Google und Notion zeigen einen Euro-Preis. Otter, GoodNotes und Notability rechnen in US-Dollar ab. Notibo rechnet in Euro.
  • Google gibt Studierenden ab 18 ein Jahr Google AI Plus gratis, einlösbar bis 31. Dezember 2026. Notion Plus ist mit Hochschul-Mail kostenlos, der Rekorder aber nicht.
  • Nimm nichts ohne Erlaubnis auf. Duisburg-Essen, Bremen und die FU Berlin sagen dasselbe: Ohne Einwilligung der Lehrperson ist der Mitschnitt unzulässig.
  • Ein Transkript ist keine Lernunterlage. Otter, Word und dein Handy hören bei den Wörtern auf. Ob du aus dem Ergebnis lernen kannst, entscheidet diese Liste.

Kurze Antwort zuerst. Fang mit der Microsoft-Lizenz an, die deine Hochschule schon bezahlt. Klär dann, ob du in dem Raum, in dem du sitzt, überhaupt aufnehmen darfst, denn das entscheidet, welche Werkzeuge für dich in Frage kommen. Erst danach lohnt sich der Blick auf die Preisseiten, und zwar in Euro, weil ein Teil dieses Marktes nicht in Euro abrechnet.

Diesen Punkt lassen die meisten Listen weg. Von den Werkzeugen unten zeigen Microsoft, Google und Notion einen Euro-Preis. Otter, GoodNotes und Notability rechnen in US-Dollar ab. Notibo rechnet in Euro. Jeden Preis hier haben wir am 8. September 2026 auf der Seite des Anbieters geprüft, und wo die Seite Dollar zeigte, steht hier der Dollarbetrag und keine geschätzte Umrechnung.

Was gibt dir deine Hochschule schon?

Microsoft 365 ist an deutschen Hochschulen weit verbreitet, meist über Landes- oder Rahmenverträge. Das Rechenzentrum der Universität Leipzig bietet allen Studierenden über den Landeslizenzvertrag für Microsoft-Produkte die kostenfreie Nutzung von Microsoft 365 an, mit den Microsoft 365 Apps for Enterprise auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig, dazu fünf Smartphones und fünf Tablets. Interessant ist, was Leipzig nicht freigibt: Der Office Add-In Store und die Microsoft Webapps lassen sich dort aus Datenschutzgründen aktuell nicht benutzen. Heidelberg stellt Studierenden über einen Rahmenvertrag die Lizenz Microsoft 365 Education A3 bereit, mit Word, Excel, PowerPoint, OneNote, Outlook, Access und Publisher zur Installation auf Windows und macOS. Die Seite deiner Hochschule sagt etwas Ähnliches. Lies sie, bevor du eine Preisseite liest.

Transkribieren in Word

Der Teil dieser Lizenz, den kaum jemand öffnet, ist die Funktion Transkribieren in Word. Du lädst eine Aufnahme hoch, Word liefert Text mit Zeitmarken. Microsofts Hilfeseite setzt die Grenzen:

  • 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat mit einem Microsoft-365-Abonnement, 30.000 Minuten mit einer Copilot-Lizenz.
  • Word für Windows, Word für das Web und OneNote für Windows. Sperrt deine Hochschule wie Leipzig die Webapps, bleibt die installierte Windows-Version.
  • Über 80 Gebietsschemas, Deutsch (Deutschland) steht in der Liste.
  • Die Audiodatei geht zu Microsoft. Wörtlich: „Ihre Audiodateien werden an Microsoft gesendet und nur verwendet, um Ihnen diesen Dienst bereitzustellen.“ Wohin genau, sagt die Seite nicht.
  • Von Bildungslizenzen steht dort nichts. Ob dein Hochschul-Tenant die Minuten enthält, findest du nur durch Ausprobieren heraus. Nimm in der ersten Woche zehn Minuten auf, nicht in der zehnten.

300 Minuten sind gut drei Doppelstunden zu 90 Minuten im Monat. Das ist nicht das ganze Semester, aber mehr, als die meisten bei Otter bezahlen.

Copilot und das kostenlose Jahr Premium

Lizenziert deine Hochschule keinen Copilot, bietet Microsofts deutsche Bildungsseite derzeit zwölf Monate Microsoft 365 Premium kostenlos für Studierende mit gültiger Hochschul-E-Mail-Adresse an, ausdrücklich nur für kurze Zeit. Sonst kostet Premium laut Microsofts Vergleichsseite 22 Euro im Monat oder 219 Euro im Jahr, Microsoft 365 Single 10 Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr. Das sind Euro-Preise auf einer deutschen Seite, und das ist auf dieser Liste seltener, als es sein sollte.

Dieselbe Bildungsseite gibt jedem mit einer E-Mail-Adresse einer anspruchsberechtigten Bildungseinrichtung den Plan Office 365 A1 kostenlos, also die webbasierten Versionen von Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Ist die Lizenz deiner Hochschule dünner als die in Heidelberg, bekommst du damit Word für das Web, und dort sitzt Transkribieren.

Darfst du in diesem Raum überhaupt aufnehmen?

In Deutschland ist die Antwort klarer als in vielen anderen Ländern, und sie fällt strenger aus.

  • Duisburg-Essen. Das Justitiariat der Universität schreibt, Ton-, Foto- und Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen und deren Verbreitung seien ohne Einwilligung aller Betroffenen, Lehrende wie Studierende, urheberrechtlich und persönlichkeitsrechtlich unzulässig und strafbar. Genannt wird § 201 StGB. Das Fazit: Wer aufnehmen will, fragt Lehrende und abgebildete Studierende vorher unter Angabe des Zwecks um Erlaubnis.
  • Bremen. Die Universität Bremen erklärt Vorlesungen zu Sprachwerken, die urheberrechtlich geschützt sind, und ergänzt: Nach dem Persönlichkeitsrecht ist die ausdrückliche Einwilligung des Vortragenden erforderlich.
  • FU Berlin. Der Fachbereich Rechtswissenschaft sagt es in einem Satz: Studierende sind nicht berechtigt, eigenständig Mitschnitte oder Aufnahmen anzufertigen. Auch die Weitergabe transkribierter Inhalte kann dort eine Urheberrechtsverletzung sein.

Das Muster ist einfach. Die Vorlesung ist aufnehmbar, wenn die Lehrperson zustimmt, alles Kleinere nicht. Wie du fragst und was die Hochschulen im Einzelnen schreiben, steht in Vorlesungen aufzeichnen in Deutschland. Für die Werkzeuge unten heißt das: Eine App, die im Hintergrund mitläuft oder einen Bot in die Veranstaltung schickt, passt nicht. Ein Rekorder, den du nach der Zusage bewusst startest, passt.

Worauf kommt es für Studierende in Deutschland an?

  • Preis in Euro. Ein Dollar-Abo schwankt jeden Monat mit dem Kurs, und manche Karten nehmen ein Auslandsentgelt. Klein, aber über sechs Semester summiert es sich.
  • Deutsche Vorlesungen. Fast jedes Werkzeug hier kann Deutsch. Die Frage ist, ob es mit Fachbegriffen, Dialekt und dem Dozenten zurechtkommt, der mitten im Satz ins Englische wechselt. Keine der gelesenen Anbieterseiten verspricht das. Otter schreibt sogar, dass die Sprache einmal im Konto festgelegt wird und gesprochen werden muss, was transkribiert werden soll. Teste jedes Werkzeug mit deiner schwierigsten Vorlesung, bevor du zahlst.
  • Wohin die Audiodaten gehen. Frag, wo die Datei liegt, und frag getrennt davon, in welchem Land die Spracherkennung läuft. Der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework gilt laut BfDI seit dem 10. Juli 2023: Personenbezogene Daten dürfen ohne weitere Übermittlungsinstrumente in die USA fließen, sofern die empfangende Organisation unter dem Framework zertifiziert ist, und das U.S. Department of Commerce veröffentlicht die Liste. Steht ein Anbieter nicht darauf, braucht er eine andere Garantie, zum Beispiel die Standardvertragsklauseln, die die EU-Kommission am 4. Juni 2021 in ihrer heutigen Fassung beschlossen hat. Die meisten Preisseiten sagen zu alldem nichts. Mehr dazu in Studiendaten und DSGVO in Deutschland.
  • Hochschullizenz. Wenn deine Hochschule das Werkzeug schon bezahlt, ist der Preis null, und der Datenschutz wurde von der Hochschule geprüft. Das sind zwei Punkte auf einmal.
  • Notizen oder Transkript. Eine Vorlesung von 90 Minuten ergibt grob zehntausend Wörter Transkript. Hört das Werkzeug dort auf, hast du die Arbeit verschoben, nicht erledigt.

Entscheide, welcher Punkt bei dir am stärksten zieht, bevor du eine Preisseite öffnest. Es ist selten der Preis.

Otter

Otters kostenloser Basic-Plan gibt 300 Transkriptionsminuten im Monat, dazu drei Datei-Importe für die Lebensdauer des Kontos. Nicht drei im Monat. Wenn dein Plan ist, mit dem Handy aufzunehmen und nachher hochzuladen, ist der kostenlose Plan in der ersten Woche zu Ende.

Pro kostet 16,99 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung oder 8,33 US-Dollar im Monat im Jahresabo. Es gibt einen Bildungsrabatt, 13,59 Dollar monatlich oder 6,67 Dollar im Monat bei 79,99 Dollar im Jahr, aber die Preisseite verlangt eine E-Mail-Adresse, die auf .edu endet. Deutsche Hochschulen haben .de-Adressen. Ob Otter eine akzeptiert, konnten wir nicht prüfen. Frag den Support, bevor du zahlst.

Deutsch steht auf der Preisseite in der Sprachliste, neben Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch und Chinesisch. Die Sprache wählst du laut Otters eigener Ankündigung einmal in den Kontoeinstellungen, nicht pro Aufnahme, und Otter schreibt dort selbst, dass Sprechende in der Sprache sprechen müssen, die transkribiert werden soll. Für eine Vorlesung, die zwischen Deutsch und Englisch wechselt, ist das eine Ansage.

Wo Otter die Sprache verarbeitet und unter welchem Übermittlungsinstrument, steht nicht auf der Preisseite.

Gemini Notebook, früher NotebookLM

Google nennt NotebookLM inzwischen Gemini Notebook, die Hilfeseiten tragen noch beide Namen, das Werkzeug ist dasselbe. Es nimmt nichts auf. Du bringst eine Datei, es transkribiert beim Import und behält den Text als Quelle, die du befragen und in Lernmaterial verwandeln kannst. Googles Hilfeseite zu Quellen nennt Audiodateien ausdrücklich, unter anderem MP3, WAV und M4A, und setzt die Grenze auf 500.000 Wörter oder 200 MB pro Quelle, mit bis zu 50 Quellen ohne kostenpflichtiges Abo. Eine ganze Vorlesungsaufnahme geht da hinein. Audiodateien ohne gesprochenen Inhalt werden nicht unterstützt.

Das ist das Werkzeug mit dem klarsten Euro-Preis. Googles deutsche Abo-Seite nennt AI Plus mit 4,99 Euro im Monat, AI Pro mit 21,99 Euro und AI Ultra ab 99,99 Euro, und jede Stufe führt Gemini Notebook auf. Besser noch: Googles Angebot für Studierende gibt berechtigten Personen ab 18 Jahren das Plus-Abo ein Jahr lang kostenlos, mit 400 GB Speicher und höheren Nutzungslimits, einlösbar bis zum 31. Dezember 2026, mit jährlichem Nachweis der Berechtigung und maximal vier Jahren zum vergünstigten Preis. Ein Satz im Kleingedruckten fällt auf: Danach verlängert sich laut Seite das Google AI Pro-Abo automatisch kostenpflichtig zu 21,99 Euro im Monat. Überschrift und Kleingedrucktes nennen also verschiedene Stufen. Lies das Kleingedruckte selbst, bevor du die Karte hinterlegst, und setz dir eine Erinnerung vor Ablauf des Jahres.

Die fehlende Hälfte ist die Aufnahme. Du brauchst weiterhin etwas, das die Vorlesung aufzeichnet, und einen Weg, die Datei herauszubekommen. Stellt deine Hochschule Vorlesungsaufzeichnungen bereit, such nach einem Download-Knopf, bevor du damit planst. Mehr dazu in Vorlesungsaufzeichnungen an deutschen Universitäten.

Notion und Notion AI

Notions Preisseite zeigte beim Abruf Euro: Plus 9,50 Euro und Business 19,50 Euro pro Mitglied und Monat bei monatlicher Zahlung, im Jahresabo bis zu 20 Prozent weniger. AI Meeting Notes, die Funktion, die aufnimmt und transkribiert, steht bei Free und Plus als begrenzter Test und ist erst bei Business enthalten. Notion AI selbst ist auf den bezahlten Plänen als Testversion markiert.

Für Studierende spielt der Preis kaum eine Rolle, denn Notions Bildungsplan gibt den Plus-Plan Studierenden und Lehrenden an akkreditierten Hochschulen mit Hochschul-E-Mail kostenlos, begrenzt auf ein Mitglied. Von Notion AI steht auf der Bildungsseite nichts. Damit ist Notion der teuerste Weg auf dieser Seite zu einem Vorlesungstranskript und der günstigste Ort, um Notizen aufzubewahren, die du woanders gemacht hast.

Nimm den kostenlosen Bildungsplan zum Ordnen. Kauf Business nicht wegen des Rekorders.

OneNote, Word und Copilot

Oben unter der Hochschullizenz beschrieben, deshalb kurz: OneNote ist für viele der Ort, an dem getippte Notizen schon liegen. Word transkribiert 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat, wenn dein Tenant das freigibt, und Copilot, ob über die Hochschule oder das Zwölf-Monats-Angebot für Premium, hebt das auf 30.000 Minuten und fasst in Word zusammen. Einen Verarbeitungsort für die Transkription nennt keine der gelesenen Microsoft-Seiten. Das Datenschutzbüro deiner Hochschule weiß, was im Vertrag steht, und du darfst dort fragen.

Die ehrliche Grenze ist das Ergebnis. Transkribieren liefert Wörter mit Zeitmarken. Es macht daraus nichts, woraus du lernen kannst. Willst du Karteikarten aus deinen Notizen, ist das ein zweiter Schritt mit einem zweiten Werkzeug.

Apple Notizen und Sprachmemos

Hier müssen wir passen, und wir sagen warum. Apples iPhone-Handbuch führt die Seiten „Sprachmemos-Transkription auf dem iPhone anzeigen“ und „Audio aufnehmen und transkribieren“ für Notizen. Der Text dieser Seiten ließ sich beim Prüfen über mehrere Adressvarianten nicht lesbar abrufen, nur das Inhaltsverzeichnis. Deshalb steht hier keine Sprachliste, keine Modellliste und keine Aussage zum Verarbeitungsort. Erfinden werden wir sie nicht. Öffne auf deinem iPhone die Sprachmemos, nimm eine Minute auf und schau, ob ein Transkript erscheint. Das dauert kürzer als jede Recherche, und es ist die einzige Prüfung, die zählt.

GoodNotes und Notability

Beide sind zuerst Handschrift-Apps und erst dann Rekorder, was zu allen passt, die auf dem iPad mitschreiben.

Notabilitys Preisseite ist in Dollar, mit dem Hinweis, dass die Preise abweichen können. Starter ist kostenlos. Lite kostet 11,99 US-Dollar im Jahr, Plus 15,99 im Jahr, Pro 79,99 im Jahr. Plus ist die Stufe, die Audio aufnimmt und transkribiert, und sie bringt bis zu 400 KI-Quizfragen und Karteikarten im Monat mit. Auf der Seite läuft ein Back-to-School-Rabatt von bis zu 20 Prozent, einen festen Studierendenpreis gibt es nicht.

GoodNotes rechnet ebenfalls in Dollar. Der kostenlose Plan ist auf 20 Minuten Aufnahme begrenzt, Essential kostet 11,99 US-Dollar im Jahr, Pro 35,99, und die Transkription ist auf allen Stufen dabei. Es gibt eine Education-Stufe, aber die wird über eine Admin-Konsole der Einrichtung eingerichtet. Das macht also deine Hochschule, nicht du.

Keine der beiden Seiten nennt einen Verarbeitungsort für das Audio, und keine sagt etwas zu deutschen Fachbegriffen.

Das Handy, das du schon hast

  • Pixel. Googles Hilfeseite zur Rekorder-App führt Deutsch für die Echtzeit-Transkription auf, sowohl für Pixel 6 und neuer als auch für die Modelle 3 bis 5a. Die Live-Transkription läuft auf dem Gerät. Dieselbe Seite sagt aber: Wenn du eine Aufnahme neu transkribierst, können Audiodateien auf Google-Servern verarbeitet werden. Nicht alles bleibt also auf dem Handy. Die App gibt es nur auf Pixel.
  • iPhone. Siehe oben. Ausprobieren, nicht nachlesen.

Beides ist kostenlos, und beides hört bei den Wörtern auf. Nimm deine nächste Vorlesung mit dem Handy auf, das du hast, bevor du jemandem für dasselbe Ergebnis Geld gibst.

Vergleichstabelle

Preise geprüft am 8. September 2026. „Nicht angegeben“ heißt, dass die gelesene Preis- oder Hilfeseite es nicht sagt, nicht, dass die Antwort schlecht ist.

Werkzeug Preis Studierendenrabatt Deutsch Wohin das Audio geht Hochschullizenz Ergebnis
Otter Free 300 Min.; Pro $16,99 monatlich oder $8,33 im Jahresabo (USD) Bildungsrabatt auf Pro, formuliert für .edu-Adressen Ja, eine Sprache pro Konto Nicht angegeben Nein Transkript und Zusammenfassung
Gemini Notebook Free; AI Plus 4,99 €; AI Pro 21,99 € Plus ein Jahr gratis, Kleingedrucktes nennt Pro zu 21,99 € Nicht angegeben Google-Server Nein Lernmaterial aus Uploads, kein Rekorder
Notion Free; Plus 9,50 €; Business 19,50 € pro Mitglied Plus gratis mit Hochschul-Mail Nicht angegeben Nicht angegeben Nein Deine Notizen; AI Meeting Notes erst bei Business
Word und OneNote Meist in der Lizenz; Single 10 €; Premium 22 € im Monat Die Lizenz selbst; 12 Monate Premium Über 80 Gebietsschemas, Deutsch dabei An Microsoft gesendet, Ort nicht angegeben Meist ja Transkript in Word
Apple Sprachmemos und Notizen Kostenlos mit dem iPhone entfällt Nicht geprüft Nicht geprüft entfällt Transkript
Pixel Rekorder Kostenlos mit dem Pixel entfällt Deutsch gelistet Live auf dem Gerät; neu transkribieren kann Google-Server nutzen entfällt Transkript
Notability Starter gratis; Plus $15,99 im Jahr (USD) Aktion bis 20 % Nicht angegeben Nicht angegeben Nein Handschrift plus Transkript; Quiz und Karteikarten ab Plus
GoodNotes Free mit 20 Min.; Essential $11,99, Pro $35,99 im Jahr (USD) Education über Admin-Konsole Nicht angegeben Nicht angegeben Nur, wenn die Hochschule es einrichtet Handschrift plus Transkript
Notibo Free 30 Min. im Monat; Pro 9,99 € im Monat oder 99,99 € im Jahr Keiner Deutsch unter 89 Sprachen Speicherung in der EU; Transkription bei US-Anbietern Nein Transkript, strukturierte Notizen, Karteikarten

Die Entscheidungsregel

  1. Öffne die Seite deines Rechenzentrums. Steht Microsoft 365 dort, teste Transkribieren in Word diese Woche an einer kurzen Aufnahme. Funktioniert es, hast du 300 Minuten im Monat, bevor du etwas ausgibst.
  2. Lies die Aufnahmeregel und schreib einer Lehrperson. Lautet die Antwort nein, suchst du kein Aufnahmegerät, sondern etwas, das Vorlesungsaufzeichnungen und PDFs verarbeitet. Gemini Notebook im kostenlosen Studierendenjahr liegt dann nahe.
  3. Lautet die Antwort ja, entscheide zwischen Wörtern und Notizen. Für Wörter ist dein Pixel kostenlos und kann Deutsch. Für Notizen und Karteikarten, aus denen du lernen kannst, wählst du zwischen Notability Plus in Dollar und Notibo in Euro.
  4. Ist der Datenweg deine Grenze, frag jeden Anbieter schriftlich. Eine vage Antwort ist ein Nein. Von den gelesenen Seiten beantworteten nur Microsofts Hilfeseite, Googles Pixel-Seite und Notibos eigene Dokumentation die Frage überhaupt.

Entscheide nach der Grenze, die bei dir am stärksten zieht. Es ist selten der Preis, und es ist nie die Funktionsliste.

Wo Notibo hineinpasst

Notibo nimmt eine Vorlesung auf oder nimmt eine hochgeladene Audiodatei und liefert Transkript, strukturierte Notizen und Karteikarten mit Spaced Repetition. Aus PDF, PPTX und DOCX macht es ebenfalls Notizen und Karteikarten, was die heruntergeladene Vorlesungsaufzeichnung und den Foliensatz abdeckt. Es transkribiert 89 Sprachen, Deutsch voll unterstützt. Der kostenlose Tarif hat 30 Aufnahmeminuten im Monat. Pro kostet 9,99 Euro im Monat mit sieben Tagen Probezeit im Monatsabo oder 99,99 Euro im Jahr, abgerechnet in Euro. Uploads sind auf 50 MB begrenzt, ein Viertel dessen, was Gemini Notebook annimmt, und lange Aufnahmen werden auf dem Handy in 30-Minuten-Dateien geteilt und zu einem Transkript zusammengefügt.

Beim Datenweg ist die Antwort zweigeteilt. Dateien liegen in der EU, bei Supabase in Frankfurt. Transkription und KI-Notizen laufen bei US-Anbietern auf Grundlage von Standardvertragsklauseln. Es gibt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, und das Audio verlässt die EU zur Verarbeitung. Wenn deine Bedingung ist, dass eine Aufnahme die EU nie verlässt, scheidet Notibo aus, und mit ihm der größte Teil dieser Seite. Stell die Frage jedem Werkzeug, das du in Betracht ziehst, hol die Erlaubnis der Lehrperson ein, bevor du auf Aufnahme drückst, und schau auf die Preisseite, was die Tarife enthalten. Was du in Übung, Seminar und Labor stattdessen schreibst, steht in Notizen in Vorlesung, Übung, Labor und Praktikum.

Häufige Fragen

Ist Microsoft 365 für Studierende in Deutschland kostenlos?
Meistens ja. Die Universität Leipzig gibt allen Studierenden über den Landeslizenzvertrag Microsoft 365 kostenfrei, auf bis zu fünf Geräten. Heidelberg stellt über einen Rahmenvertrag die Lizenz Microsoft 365 Education A3 mit Word, Excel, PowerPoint und OneNote zur Installation bereit. Wer keine solche Lizenz hat, bekommt von Microsoft mit einer Hochschul-Mail den Plan Office 365 A1 mit den Web-Versionen kostenlos. Ob die Transkription in Word in deinem Hochschul-Tenant freigeschaltet ist, sagt Microsofts Hilfeseite nicht. Teste es in der ersten Woche mit einer kurzen Aufnahme.
Welche Notiz-Apps rechnen in Euro ab?
Microsoft zeigt auf der deutschen Seite 10 Euro im Monat für Microsoft 365 Single und 22 Euro für Premium. Google nennt für Deutschland 4,99 Euro für AI Plus und 21,99 Euro für AI Pro. Notion zeigte beim Abruf 9,50 Euro für Plus und 19,50 Euro für Business pro Mitglied und Monat. Notibo kostet 9,99 Euro im Monat. Otter, GoodNotes und Notability nennen ihre Preise in US-Dollar, dein Kartenanbieter rechnet zum Tageskurs um. Alle Preise geprüft am 8. September 2026.
Darf ich eine Vorlesung in Deutschland ohne Erlaubnis aufnehmen?
Nein. Das Justitiariat der Universität Duisburg-Essen nennt Ton-, Foto- und Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen ohne Einwilligung aller Betroffenen urheberrechtlich und persönlichkeitsrechtlich unzulässig und verweist auf § 201 StGB. Die Universität Bremen verlangt die ausdrückliche Einwilligung des Vortragenden. Der Fachbereich Rechtswissenschaft der FU Berlin schreibt, Studierende seien nicht berechtigt, eigenständig Mitschnitte anzufertigen. Frag die Lehrperson vorher, am besten schriftlich.
Transkribiert mein Handy deutsche Vorlesungen?
Auf einem Pixel ja. Googles Hilfeseite zur Rekorder-App führt Deutsch für die Echtzeit-Transkription auf, auf Pixel 6 und neuer und auch auf den Modellen 3 bis 5a. Die Live-Transkription läuft auf dem Gerät, beim erneuten Transkribieren können Audiodateien laut derselben Seite auf Google-Servern verarbeitet werden. Apples Handbuchseite zur Sprachmemo-Transkription ließ sich beim Prüfen nicht lesbar abrufen, deshalb steht hier keine Sprachliste für das iPhone. Probier es am eigenen Gerät aus.
Wohin gehen meine Audiodaten, wenn eine App transkribiert?
Stell zwei Fragen: Wo liegt die Datei, und in welchem Land läuft die Spracherkennung? Die meisten Preisseiten beantworten die zweite nicht. Seit dem Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework vom 10. Juli 2023 dürfen Daten laut BfDI ohne weitere Übermittlungsinstrumente an US-Unternehmen fließen, sofern das Unternehmen zertifiziert ist. Sonst braucht der Anbieter eine andere Garantie, etwa die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Word schickt Audiodateien zur Transkription an Microsoft. Notibo speichert in Frankfurt und transkribiert bei US-Anbietern auf Grundlage von Standardvertragsklauseln.
Was gibt dir deine Hochschule schon?
Microsoft 365 ist an deutschen Hochschulen weit verbreitet, meist über Landes- oder Rahmenverträge. Das Rechenzentrum der Universität Leipzig bietet allen Studierenden über den Landeslizenzvertrag für Microsoft-Produkte die kostenfreie Nutzung von Microsoft 365 an, mit den Microsoft 365 Apps for Enterprise auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig, dazu fünf Smartphones und fünf Tablets. Interessant ist, was Leipzig nicht freigibt: Der Office Add-In Store und die Microsoft Webapps lassen sich dort aus Datenschutzgründen aktuell nicht benutzen.
Darfst du in diesem Raum überhaupt aufnehmen?
In Deutschland ist die Antwort klarer als in vielen anderen Ländern, und sie fällt strenger aus. Duisburg-Essen. Das Justitiariat der Universität schreibt, Ton-, Foto- und Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen und deren Verbreitung seien ohne Einwilligung aller Betroffenen, Lehrende wie Studierende, urheberrechtlich und persönlichkeitsrechtlich unzulässig und strafbar. Genannt wird § 201 StGB. Das Fazit: Wer aufnehmen will, fragt Lehrende und abgebildete Studierende vorher unter Angabe des Zwecks um Erlaubnis. Bremen.
Worauf kommt es für Studierende in Deutschland an?
Preis in Euro. Ein Dollar-Abo schwankt jeden Monat mit dem Kurs, und manche Karten nehmen ein Auslandsentgelt. Klein, aber über sechs Semester summiert es sich. Deutsche Vorlesungen. Fast jedes Werkzeug hier kann Deutsch. Die Frage ist, ob es mit Fachbegriffen, Dialekt und dem Dozenten zurechtkommt, der mitten im Satz ins Englische wechselt. Keine der gelesenen Anbieterseiten verspricht das. Otter schreibt sogar, dass die Sprache einmal im Konto festgelegt wird und gesprochen werden muss, was transkribiert werden soll. Teste jedes Werkzeug mit deiner schwierigsten Vorlesung, bevor du zahlst. Wohin die Audiodaten gehen.

Quellen

  1. Otter.ai Pricing (Basic: 300 Minuten im Monat, 3 Importe für die Lebensdauer des Kontos; Pro 16,99 USD monatlich oder 8,33 USD im Jahresabo; Bildungsrabatt für .edu-Adressen; Transkription in Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Japanisch und Chinesisch)
  2. Aufzeichnungen transkribieren (Microsoft Support) (300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat mit Microsoft 365, 30.000 Minuten mit Copilot-Lizenz; über 80 Gebietsschemas, Deutsch (Deutschland) dabei; Audiodateien werden an Microsoft gesendet)
  3. Microsoft 365 Education (Microsoft Deutschland) (Office 365 A1 kostenlos mit Hochschul-E-Mail; zeitlich begrenzt 12 Monate Microsoft 365 Premium kostenlos)
  4. Google AI Abos (Google Deutschland) (AI Plus 4,99 Euro, AI Pro 21,99 Euro, AI Ultra ab 99,99 Euro im Monat; Gemini Notebook in jeder Stufe)
  5. Google AI für Studierende und Auszubildende (Google Deutschland) (Plus-Abo ein Jahr kostenlos ab 18 Jahren, jährlicher Nachweis, gültig bis 31.12.2026; im Kleingedruckten verlängert sich das Pro-Abo zu 21,99 Euro im Monat)
  6. Notion for Education (Plus-Plan kostenlos für Studierende und Lehrende an akkreditierten Hochschulen mit Hochschul-E-Mail, ein Mitglied; Notion AI wird nicht erwähnt)
  7. Goodnotes Pricing (Preise in USD; Free mit 20 Minuten Aufnahme; Essential 11,99 und Pro 35,99 USD im Jahr; Education über eine Admin-Konsole der Einrichtung)
  8. Angemessenheitsbeschluss zum EU-U.S. Data Privacy Framework in Kraft getreten (BfDI) (Beschluss vom 10. Juli 2023; Übermittlung ohne weitere Instrumente, sofern der Empfänger zertifiziert ist; Liste des U.S. Department of Commerce)

Über den Autor

Farhad Ba-Ali

Farhad Ba-Ali baut Notibo in Odense, Dänemark. Er schreibt über Lernmethoden, Gedächtnis und Notizen, ausgehend von den Fragen, die Studierende einschicken, und von dem, was die Daten des Produkts zeigen.

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