Kurze Antwort zuerst. Prüfe zuerst, ob deine Hochschule bereits eine passende Softwarelizenz anbietet. Klär dann, ob du in dem Raum, in dem du sitzt, überhaupt aufnehmen darfst, denn das entscheidet, welche Werkzeuge für dich in Frage kommen. Erst danach lohnt sich der Blick auf die Preisseiten, und zwar in Euro, weil ein Teil dieses Marktes nicht in Euro abrechnet.
Die Währung hängt auch vom Kaufkanal ab. Die internationalen Websites können Dollarpreise zeigen, während der deutsche App Store Europreise nennt. Vergleiche Tarif, Laufzeit und enthaltene Funktionen zusammen. Die Websitepreise unten stammen aus den angegebenen Abrufständen; die deutschen App-Store-Angebote wurden am 11. Oktober 2026 erneut geprüft.
Was gibt dir deine Hochschule schon?
Hochschulangebote unterscheiden sich. Das Rechenzentrum der Universität Leipzig bietet allen Studierenden über den Landeslizenzvertrag für Microsoft-Produkte die kostenfreie Nutzung von Microsoft 365 an, mit den Microsoft 365 Apps for Enterprise auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig, dazu fünf Smartphones und fünf Tablets. Interessant ist, was Leipzig nicht freigibt: Der Office Add-In Store und die Microsoft Webapps lassen sich dort aus Datenschutzgründen aktuell nicht benutzen. Heidelberg stellt Studierenden über einen Rahmenvertrag die Lizenz Microsoft 365 Education A3 bereit, mit Office-Apps für die lokale Installation und Onlinediensten. Welche einzelne App verfügbar ist, hängt auch vom Betriebssystem ab. Prüfe die Seite deiner eigenen Hochschule, bevor du privat eine Lizenz kaufst.
Transkribieren in Word
Eine mögliche Ergänzung zu deinen Notizen ist Transkribieren in Word. Du lädst eine Aufnahme hoch, Word liefert Text mit Zeitmarken. Microsofts Hilfeseite setzt die Grenzen:
- 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat mit einem Microsoft-365-Abonnement, 30.000 Minuten mit einer Copilot-Lizenz.
- Word für Windows, Word für das Web und OneNote für Windows. Wenn Webapps gesperrt sind, kläre mit dem Rechenzentrum, ob die Windows-Funktion für dein Konto freigeschaltet ist.
- Über 80 Gebietsschemas, Deutsch (Deutschland) steht in der Liste.
- Die Audiodatei geht zu Microsoft. Wörtlich: „Ihre Audiodateien werden an Microsoft gesendet und nur verwendet, um Ihnen diesen Dienst bereitzustellen.“ Wohin genau, sagt die Seite nicht.
- Von Bildungslizenzen steht dort nichts. Kläre die Freischaltung mit dem Rechenzentrum und teste danach eine kurze erlaubte Datei.
300 Minuten sind gut drei Doppelstunden zu 90 Minuten im Monat. Für mehrere wöchentliche Vorlesungen reicht das nicht; rechne deinen Bedarf aus.
Copilot und das kostenlose Jahr Premium
Lizenziert deine Hochschule keinen Copilot, bietet Microsofts deutsche Bildungsseite derzeit zwölf Monate Microsoft 365 Premium kostenlos für Studierende mit gültiger Hochschul-E-Mail-Adresse an, ausdrücklich nur für kurze Zeit. Das Aktionsangebot ist von deinem Hochschulkonto und einer institutionellen Lizenz zu unterscheiden. Prüfe Teilnahmebedingungen, Preis nach Ablauf und Kündigung im konkreten Angebot.
Dieselbe Bildungsseite bietet Lehrkräften und Lernenden an anspruchsberechtigten Bildungseinrichtungen Office 365 A1 kostenlos an, also die webbasierten Versionen von Outlook, Word, Excel, PowerPoint und OneNote. Der A1-Zugang zu Word für das Web beweist allerdings nicht, dass Transkribieren für dein Konto enthalten oder freigeschaltet ist.
Darfst du in diesem Raum überhaupt aufnehmen?
Kläre die Aufnahme und die geplante Weiterverarbeitung vorab. Hochschulhinweise beschreiben unter anderem folgende Grenzen:
- Duisburg-Essen. Das Justitiariat der Universität schreibt, Ton-, Foto- und Videoaufzeichnungen von Lehrveranstaltungen und deren Verbreitung seien ohne Einwilligung aller Betroffenen, Lehrende wie Studierende, urheberrechtlich und persönlichkeitsrechtlich unzulässig und strafbar. Genannt wird § 201 StGB. Das Fazit: Wer aufnehmen will, fragt Lehrende und abgebildete Studierende vorher unter Angabe des Zwecks um Erlaubnis.
- Bremen. Die Universität Bremen erläutert, dass Vorlesungen als Sprachwerke urheberrechtlich geschützt sein können, und ergänzt: Nach dem Persönlichkeitsrecht ist die ausdrückliche Einwilligung des Vortragenden erforderlich.
- FU Berlin. Der Fachbereich Rechtswissenschaft sagt es in einem Satz: Studierende sind nicht berechtigt, eigenständig Mitschnitte oder Aufnahmen anzufertigen. Auch die Weitergabe transkribierter Inhalte kann dort eine Urheberrechtsverletzung sein.
Eine Zusage muss den konkreten Zweck und Aufnahmeweg abdecken; Beiträge anderer Teilnehmender und Cloud-Verarbeitung sind gesondert zu berücksichtigen. Das gilt für Handy-Rekorder ebenso wie für Meeting-Bots. Wie du fragst und welche Alternativen es gibt, steht in Vorlesungen aufzeichnen in Deutschland.
Worauf kommt es für Studierende in Deutschland an?
- Preis in Euro. Ein Dollar-Abo schwankt jeden Monat mit dem Kurs, und manche Karten nehmen ein Auslandsentgelt. Klein, aber über sechs Semester summiert es sich.
- Deutsche Vorlesungen. Fast jedes Werkzeug hier kann Deutsch. Die Frage ist, ob es mit Fachbegriffen, Dialekt und dem Dozenten zurechtkommt, der mitten im Satz ins Englische wechselt. Keine der gelesenen Anbieterseiten verspricht das. Otter schreibt sogar, dass die Sprache einmal im Konto festgelegt wird und gesprochen werden muss, was transkribiert werden soll. Teste jedes Werkzeug mit deiner schwierigsten Vorlesung, bevor du zahlst.
- Wohin die Audiodaten gehen. Frag, wo die Datei liegt, und frag getrennt davon, in welchem Land die Spracherkennung läuft. Der Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework gilt laut BfDI seit dem 10. Juli 2023: Personenbezogene Daten dürfen ohne weitere Übermittlungsinstrumente in die USA fließen, sofern die empfangende Organisation unter dem Framework zertifiziert ist, und das U.S. Department of Commerce veröffentlicht die Liste. Bei nicht erfassten Empfängern sind andere zulässige Übermittlungsgrundlagen zu prüfen. Das Framework ersetzt weder eine Rechtsgrundlage für die Aufnahme noch andere Datenschutzpflichten. Mehr dazu in Studiendaten und DSGVO in Deutschland.
- Hochschullizenz. Prüfe zuerst, ob deine Hochschule Zugang bietet und welche Nutzungen sie freigibt. Eine Lizenz ist keine pauschale Datenschutzfreigabe für jedes Material.
- Notizen oder Transkript. Ein Transkript ist nützlich, wenn du eine Erklärung nachschlagen willst. Für die Prüfung brauchst du zusätzlich eigene Erklärungen, Aufgaben oder Lernfragen. Entscheide, welchen Schritt die App unterstützen soll.
Gewichte diese Kriterien nach deiner nächsten Aufgabe und deinem Budget.
Otter
Otters kostenloser Basic-Plan gibt 300 Transkriptionsminuten im Monat, dazu drei Datei-Importe für die Lebensdauer des Kontos. Nicht drei im Monat. Wenn du regelmäßig Handyaufnahmen hochlädst, können diese drei Importe schnell ausgeschöpft sein.
Pro kostet 16,99 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung oder 8,33 US-Dollar im Monat im Jahresabo. Es gibt einen Bildungsrabatt, 13,59 Dollar monatlich oder 6,67 Dollar im Monat bei 79,99 Dollar im Jahr, aber die Preisseite verlangt eine E-Mail-Adresse, die auf .edu endet. Deutsche Hochschulen haben .de-Adressen. Ob Otter eine akzeptiert, konnten wir nicht prüfen. Frag den Support, bevor du zahlst.
Deutsch steht auf der Preisseite in der Sprachliste, neben Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch und Chinesisch. In Otters Hilfecenter läuft Deutsch allerdings noch unter Beta, zusammen mit Chinesisch. Die Standardsprache lässt sich vor einer Aufnahme in den Kontoeinstellungen ändern. Laut dem aktuellen Hilfeartikel wird ein automatischer Sprachwechsel derzeit nur für Französisch mit Englisch unterstützt. Verlasse dich bei deutsch-englischen Veranstaltungen deshalb nicht auf automatische Erkennung beider Sprachen.
Wo Otter die Sprache verarbeitet, steht nicht auf der Preisseite. Otters Datenschutzerklärung nennt Amazon Web Services in den Vereinigten Staaten und für Übermittlungen aus dem EWR die Standardvertragsklauseln.
Gemini Notebook, früher NotebookLM
Google nennt NotebookLM inzwischen Gemini Notebook, die Hilfeseiten tragen noch beide Namen, das Werkzeug ist dasselbe. Am Rechner nimmt es nichts auf. Du bringst eine Datei, es transkribiert beim Import und behält den Text als Quelle, die du befragen und in Lernmaterial verwandeln kannst. Googles Hilfeseite zu Quellen nennt Audiodateien ausdrücklich, unter anderem MP3, WAV und M4A, und setzt die Grenze auf 500.000 Wörter oder 200 MB pro Quelle, mit bis zu 50 Quellen ohne kostenpflichtiges Abo. Ob deine Aufnahme hineinpasst, hängt auch von Dateigröße und gesprochenem Inhalt ab. Audiodateien ohne gesprochenen Inhalt werden nicht unterstützt.
Googles deutsche Abo-Seite nennt AI Plus mit 4,99 Euro im Monat, AI Pro mit 21,99 Euro und AI Ultra ab 99,99 Euro, und jede Stufe führt Gemini Notebook auf. Googles Angebot für Studierende bewirbt für berechtigte Personen ab 18 Jahren das Plus-Abo ein Jahr lang kostenlos, mit 400 GB Speicher und höheren Nutzungslimits, einlösbar bis zum 31. Dezember 2026, mit jährlichem Nachweis der Berechtigung und maximal vier Jahren zum vergünstigten Preis. Ein Satz im Kleingedruckten fällt auf: Nach Ende der Berechtigung beziehungsweise spätestens nach vier Jahren nennt die Seite eine automatische Verlängerung als Google AI Pro für 21,99 Euro im Monat. Bei der Anmeldung ist ein gültiges Zahlungsmittel erforderlich. Überschrift und Kleingedrucktes nennen also verschiedene Stufen. Lies das Kleingedruckte selbst, bevor du die Karte hinterlegst, und setz dir eine Erinnerung vor Ablauf des Jahres.
Die fehlende Hälfte ist die Aufnahme. Google hat am 15. September 2026 einen Audiorekorder für die Handy-App angekündigt, der seitdem schrittweise freigeschaltet wird. Am Rechner brauchst du weiterhin etwas, das die Vorlesung aufzeichnet, und einen Weg, die Datei herauszubekommen. Stellt deine Hochschule Vorlesungsaufzeichnungen bereit, such nach einem Download-Knopf, bevor du damit planst. Mehr dazu in Vorlesungsaufzeichnungen an deutschen Universitäten.
Notion und Notion AI
Notions Preisseite zeigte beim Abruf Euro: Plus 9,50 Euro und Business 19,50 Euro pro Mitglied und Monat im Jahresabo, bei monatlicher Zahlung 11,50 und 23,50 Euro. AI Meeting Notes, die Funktion, die aufnimmt und transkribiert, steht bei Free und Plus als begrenzter Test und ist erst bei Business enthalten. Notion Agent und AI Meeting Notes gehören zu Business; Free und Plus bieten begrenzte Tests.
Notions Education Plan ist bei erfüllten Voraussetzungen kostenlos: ein Mitglied im Workspace, eine anerkannte Hochschule und die Hochschuladresse als Hauptadresse. Die Berechtigung muss jährlich bestätigt werden. Der Bildungszugang bedeutet nicht automatisch unbegrenzten Zugriff auf die KI-Funktionen; prüfe deren aktuellen Umfang separat.
Für das Ordnen eigener Mitschriften kann der Bildungsplan genügen. Business lohnt sich erst dann für dich, wenn du die enthaltenen KI- oder Teamfunktionen tatsächlich brauchst und verwenden darfst.
OneNote, Word und Copilot
Oben unter der Hochschullizenz beschrieben, deshalb kurz: OneNote ist für viele der Ort, an dem getippte Notizen schon liegen. Word transkribiert 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat, wenn dein Tenant das freigibt; für Konten mit einer geeigneten Copilot-Lizenz nennt Microsoft 30.000 Minuten. Leite aus einem ähnlich benannten privaten Aktionsabo nicht automatisch dieselbe Berechtigung für dein Hochschulkonto ab. Einen Verarbeitungsort für die Transkription nennt keine der gelesenen Microsoft-Seiten. Das Datenschutzbüro deiner Hochschule weiß, was im Vertrag steht, und du darfst dort fragen.
Transkribieren liefert Text mit Zeitmarken zum Nachschlagen und Überarbeiten. Lernfragen oder Karteikarten erstellst du anschließend selbst oder mit einer passenden Zusatzfunktion.
Apple Notizen und Sprachmemos
Auf dem iPhone sind zwei Apps schon da, die mitschreiben. Laut Apples Handbuchseite zur Sprachmemos-Transkription wandelt die App Sprache ab dem iPhone 12 in Text um, live während der Aufnahme oder danach. Deutsch steht auf der Liste, neben Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch. Tippst du ein Wort im Transkript an, springt die Wiedergabe an diese Stelle. Dieselbe Seite schränkt ein: nicht in allen Ländern oder Regionen.
In der App Notizen läuft die Transkription laut der Handbuchseite zu Audio in Notizen ebenfalls ab dem iPhone 12, aber nur, wenn die Gerätesprache auf eine der unterstützten Sprachen gestellt ist, Deutsch eingeschlossen. Das Transkript lässt sich durchsuchen und verschwindet, wenn du die Aufnahme löschst. Eine Zusammenfassung schreibt Apple Intelligence, und die setzt ein iPhone 15 Pro, 15 Pro Max oder ein Modell ab dem iPhone 16 voraus.
Eine Höchstdauer für Aufnahmen und den Ort, an dem die Spracherkennung läuft, nennen beide Seiten nicht, und zu Dialekten steht dort nichts. Nimm eine Minute in deinem Hörsaal auf, bevor du dich darauf verlässt. Kontrolliere Fachbegriffe und ergänze den Text oder das Resümee um eigene Beispiele und Übungsfragen.
GoodNotes und Notability
Beide sind zuerst Handschrift-Apps und erst dann Rekorder, was zu allen passt, die auf dem iPad mitschreiben.
Der deutsche App-Store-Eintrag von Notability zeigt mehrere Euroangebote, darunter Plus für 19,99 Euro und Classic für 59,99 Euro. Weil Laufzeiten und Angebote in dieser Liste nicht durchgängig erklärt werden, prüfe vor dem Kauf den vollständigen Abschlussbildschirm. Verlass dich nicht auf einen älteren saisonalen Website-Rabatt.
Goodnotes im deutschen App Store nennt Essential mit 13 Euro jährlich und Pro mit 39,49 Euro jährlich. Für Handschrift und die Unterschiede zwischen lokaler und Cloudtranskription findest du einen gezielten Vergleich von Goodnotes und Notability für Vorlesungen. Prüfe besonders die Funktionen deiner Geräteversion, bevor du einen Tarif auswählst.
Keine der beiden Preisseiten nennt einen Verarbeitungsort für das Audio, und keine sagt etwas zu deutschen Fachbegriffen.
Das Handy, das du schon hast
- Pixel. Googles Hilfeseite zur Rekorder-App führt Deutsch für die Echtzeit-Transkription auf, sowohl für Pixel 6 und neuer als auch für die Modelle 3 bis 5a. Die Live-Transkription läuft auf dem Gerät. Dieselbe Seite sagt aber: Wenn du eine Aufnahme neu transkribierst, können Audiodateien auf Google-Servern verarbeitet werden. Nicht alles bleibt also auf dem Handy. Die App gibt es nur auf Pixel.
- iPhone. Ab dem iPhone 12 transkribieren Sprachmemos und Notizen auch Deutsch, Einzelheiten stehen oben. Ob die Funktion in deinem Land freigeschaltet ist und mit deinem Hörsaal klarkommt, zeigt eine kurze Probeaufnahme.
Die Grundfunktionen benötigen kein separates Transkriptionsabo. Neuere Geräte bieten zusätzlich Zusammenfassungen, jeweils mit Geräte- und Sprachgrenzen. Prüfe eine kurze erlaubte Aufnahme, bevor du ein weiteres Abo abschließt.
Vergleichstabelle
Die hier genannten Tarif- und Produktangaben wurden am 11. Oktober 2026 anhand der verlinkten offiziellen Quellen geprüft. „Nicht angegeben“ heißt, dass die gelesene Preis- oder Hilfeseite es nicht sagt, nicht, dass die Antwort schlecht ist.
| Werkzeug | Preis | Studierendenrabatt | Deutsch | Wohin das Audio geht | Hochschullizenz | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Otter | Free 300 Min.; Pro $16,99 monatlich oder $8,33 im Jahresabo (USD) | Bildungsrabatt auf Pro, formuliert für .edu-Adressen | Ja, im Hilfecenter als Beta; eine Sprache pro Konto | AWS in den USA, Standardvertragsklauseln | Bei deiner Hochschule prüfen | Transkript und Zusammenfassung |
| Gemini Notebook | Free; AI Plus 4,99 €; AI Pro 21,99 € | Plus ein Jahr gratis bei Berechtigung; Zahlungsmittel und Verlängerungsbedingungen prüfen | Ja, für den Audioimport gelistet | Google-Server | Bei deiner Hochschule prüfen | Lernmaterial aus Uploads; Rekorder nur in der Handy-App, seit September 2026 |
| Notion | Free; Plus 9,50 €; Business 19,50 € pro Mitglied und Monat, im Jahresabo | Education Plan bei erfüllten Voraussetzungen; ein Mitglied | Nicht angegeben | Nicht angegeben | Bei deiner Hochschule prüfen | Deine Notizen; AI Meeting Notes in Business enthalten, begrenzter Test in Free und Plus |
| Word und OneNote | Hochschullizenz und aktuelles Privatangebot prüfen | Die Lizenz selbst; 12 Monate Premium | Über 80 Gebietsschemas, Deutsch dabei | An Microsoft gesendet, Ort nicht angegeben | Angebot und Freischaltung prüfen | Transkript in Word |
| Apple Sprachmemos und Notizen | Kostenlos mit dem iPhone | entfällt | Ja, ab iPhone 12; nicht in allen Ländern | Nicht angegeben | entfällt | Transkript; Zusammenfassung mit Apple Intelligence ab iPhone 15 Pro |
| Pixel Rekorder | Kostenlos mit dem Pixel | entfällt | Deutsch gelistet | Live auf dem Gerät; neu transkribieren kann Google-Server nutzen | entfällt | Transkript |
| Notability | Deutsche App-Store-Angebote in Euro; Tarif und Laufzeit vor Kauf prüfen | Kein pauschaler Rabatt zugesagt | Nicht angegeben | Nicht angegeben | Bei deiner Hochschule prüfen | Handschrift plus Transkript; Fragen und Karteikarten je nach Tarif |
| Goodnotes | Deutscher App Store: Essential 13 €, Pro 39,49 € jährlich | Education über Admin-Konsole | Ja, auf dem Gerät und in der Cloud | Bleibt auf dem Gerät oder geht in der Cloud an Server, Ort nicht angegeben | Nur, wenn die Hochschule es einrichtet | Handschrift plus Transkript |
| Notibo | 14 Tage Pro kostenlos, ohne Kreditkarte, danach Free 30 Min. im Monat; Pro 9,99 € im Monat oder 88,99 € im Jahr | Keiner | Deutsch unter 78 Sprachen (90 Einträge mit Varianten) | Speicherung in der EU; Transkription bei US-Anbietern | Bei deiner Hochschule prüfen | Transkript, strukturierte Notizen, Karteikarten |
Die Entscheidungsregel
- Öffne die Seite deines Rechenzentrums. Steht Microsoft 365 dort, teste Transkribieren in Word diese Woche an einer kurzen Aufnahme. Prüfe dabei das tatsächlich angezeigte Uploadkontingent.
- Lies die Aufnahmeregel und schreib einer Lehrperson. Ist eine eigene Aufnahme nicht erlaubt, prüfe, ob du bereitgestellte Aufzeichnungen oder Folien mit einem externen Dienst verarbeiten darfst. Eine Downloadmöglichkeit ist noch keine Erlaubnis zum KI-Upload. Erst mit dieser Freigabe kommen entsprechende Dokumentwerkzeuge infrage.
- Vergleiche dieselbe Lernaufgabe. Kannst du eine wichtige Erklärung wiederfinden, Fachbegriffe korrigieren und daraus Fragen zum Selbsttest erstellen? Teste dazu dasselbe erlaubte Material in den passenden Kandidaten.
- Ist der Datenweg deine Grenze, kläre offene Punkte vor dem Upload. Nutze die Datenschutzdokumentation und bei Hochschulmaterial die zuständige Stelle. Fehlende Angaben sind keine Freigabe.
Behalte die Lösung, die deine Aufgabe mit vertretbarem Aufwand und innerhalb der erlaubten Nutzung löst.
Wo Notibo hineinpasst
Notibo nimmt eine Vorlesung auf oder nimmt eine hochgeladene Audiodatei und liefert Transkript, strukturierte Notizen und Karteikarten mit Spaced Repetition im Pro-Tarif. Aus PDF, PPTX und DOCX macht es ebenfalls Notizen und Karteikarten, Damit lassen sich zum Beispiel freigegebene Foliensätze aufbereiten. Es transkribiert 78 Sprachen, zählt man regionale Varianten mit, 90 Einträge, und Deutsch steht darauf. Die ersten 14 Tage mit Pro sind kostenlos, mit 240 Aufnahmeminuten und ohne Kreditkarte. Danach hat der kostenlose Tarif 30 Aufnahmeminuten im Monat. Pro kostet 9,99 Euro im Monat oder 88,99 Euro im Jahr, abgerechnet in Euro. Audio-Uploads sind standardmäßig auf 50 MiB begrenzt, und lange Aufnahmen werden laufend in kleineren Teilen gespeichert und zu einem Transkript zusammengefügt.
Beim Datenweg ist die Antwort zweigeteilt. Dateien liegen in der EU, bei Supabase in Frankfurt. Transkription und KI-Notizen laufen bei US-Anbietern auf Grundlage von Standardvertragsklauseln. Es gibt keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, und das Audio verlässt die EU zur Verarbeitung. Wenn deine Bedingung ist, dass eine Aufnahme die EU nie verlässt, scheidet Notibo aus, und andere Dienste musst du gesondert prüfen. Stell die Frage jedem Werkzeug, das du in Betracht ziehst, hol die Erlaubnis der Lehrperson ein, bevor du auf Aufnahme drückst, und schau auf die Preisseite, was die Tarife enthalten. Was du in Übung, Seminar und Labor stattdessen schreibst, steht in Notizen in Vorlesung, Übung, Labor und Praktikum.
Vertiefe die Entscheidung für deine Unterlagen
Für ein Archiv aus Handschrift, Text und Anhängen hilft der Vergleich OneNote oder Joplin. Wenn deine nächste Aufgabe eine Hausarbeit ist, behandelt Zotero oder Notion für Literaturnotizen die Verbindung zwischen eigener Erklärung und überprüfbarer Quelle.
