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StudyFetch-Alternativen 2026 für Deutschland, Österreich, Schweiz

Von · Notibo

Veröffentlicht · 13 Min. Lesezeit · aktualisiert

StudyFetch-Alternativen 2026 für Deutschland, Österreich, Schweiz

Das Wichtigste in Kürze

  • StudyFetch Premium steht im deutschen App Store mit 22,99 € monatlich, 35 € vierteljährlich und 99 € jährlich. Prüfe das konkrete Angebot vor Abschluss.
  • StudyFetch behält sich für private Konten Training mit hochgeladenen Inhalten vor. Für Daten aus bestimmten Google-APIs und institutionelle Verträge gelten Ausnahmen.
  • Deutsch ist als StudyFetch-App-Sprache belegt. Eine ausdrückliche Sprachliste für den Rekorder fehlt in den geprüften Quellen; das belegt nicht, dass deutsche Aufnahmen scheitern.
  • StudySmarter sitzt in München und macht aus hochgeladenen Skripten Lernpfade, Karteikarten und Probeklausuren. Der deutsche App Store listet Premium-Abos von 4,99 € bis 19,99 € im Monat.
  • Knowt rechnet auf der Website in US-Dollar ab, 24,99 US-Dollar im Monat für Ultra, und nutzt laut Datenschutzerklärung vor allem Rechenzentren in den USA.
  • Notibo nimmt die Vorlesung selbst im Browser auf und macht daraus Notizen; jedes neue Konto bekommt 14 Tage Pro ohne Kreditkarte.

StudyFetch verbindet Aufnahmen und Kursunterlagen mit Notizen, Karten und einem Tutor-Chat. Eine Alternative lohnt sich dann, wenn du eine andere Kombination brauchst: StudySmarter für deutschsprachige Lernpfade, Gemini Notebook für die Arbeit mit Quellen oder Notibo für Aufnahmen mit anschließenden Lernnotizen. Knowt verbindet kostenlose Kartenmodi mit begrenzten kostenlosen KI-Funktionen. Vergleiche Kosten, Materialzugriff und Qualität mit demselben Kursausschnitt, bevor du wechselst.

Die relevanten Preis-, Funktions- und Datenschutzangaben wurden am 11. Oktober 2026 anhand offizieller Quellen geprüft. „Nicht belegt“ kennzeichnet eine offene Frage, keine nachgewiesene fehlende Funktion. Die Apps wurden für diesen Vergleich nicht praktisch getestet. App-Store-Preise sind veröffentlichte Angebote; maßgeblich ist dein Abschlussbildschirm.

Was muss eine Alternative zu StudyFetch für dich können?

Wähle zuerst eine konkrete Aufgabe: eine erlaubte Vorlesungsaufnahme auswerten, ein Skript abfragen oder einen Rechenweg erklären lassen. Eine App kann für eine dieser Aufgaben passen, ohne alle anderen gut abzudecken.

Versteht es deine Vorlesung und dein Material auf Deutsch?

Ein Lernwerkzeug muss zwei Dinge auf Deutsch können: deutsche Folien und Skripte lesen und daraus Karten auf Deutsch machen, und deutsche Sprache in einer Aufnahme verstehen. Das zweite ist schwerer zu belegen. Eine Zahl unterstützter Sprachen belegt allein nicht, dass jede Funktion deutsche Eingaben verarbeitet. Zu Dialekten aus Österreich oder der Schweiz steht auf den gelesenen Seiten der Anbieter nichts.

Was kostet es in Euro?

Manche Lern-Apps zeigen auf ihrer Website Dollar und im App Store Euro, mit unterschiedlichen Beträgen. Für dich zählt der Preis, den du tatsächlich zahlst, und ob du monatlich kündigen kannst.

Die Euro-Preise hier stammen aus dem deutschen App Store. Der österreichische Store listet für StudyFetch dieselben Premium-Beträge; der Schweizer Store nennt CHF 20 monatlich. Vergleiche auch das Quartal: Zwei Quartale zu je 35 € kosten 70 €, ein Jahr 99 €. Nur mit dem Monatstarif zu vergleichen würde die günstigere Zwischenlösung übersehen.

Wo landen deine Unterlagen?

Folien deiner Dozierenden, eigene Mitschriften und Aufnahmen aus dem Hörsaal sind keine Allerweltsdaten. Lies, wo ein Anbieter speichert, wer die Inhalte noch sieht und ob er damit eigene Modelle trainiert. Die Regeln dazu für Studierende in Deutschland erklärt der Artikel über Studiendaten und die DSGVO.

Nimmt es die Vorlesung am Computer auf?

Ein Rekorder auf dem Handy reicht im Hörsaal. Bei einer Online-Vorlesung über Zoom oder BigBlueButton sitzt du am Laptop, und dann zählt, ob das Werkzeug dort den Ton abgreifen kann. Und ganz gleich, wo du aufnimmst: Kläre vorab die Aufnahme- und Uploadregeln deiner Hochschule sowie die erforderlichen Erlaubnisse der Beteiligten.

Wie schneiden die Lern-Apps im Vergleich ab?

Die Tabelle stellt StudyFetch neben vier Angebote, die für Studierende im deutschsprachigen Raum als Ersatz in Frage kommen. Quizlet fehlt hier, weil es vor allem ein Werkzeug für Kartenstapel ist; dazu steht weiter unten ein Absatz. „Nicht belegt“ bedeutet hier, dass die geprüften Quellen keine eindeutige Antwort für diese Funktion liefern.

App Tutor-Chat nimmt die Vorlesung auf Karteikarten aus PDF Quiz kostenlos Preis in Euro Deutsch Datenstandort
StudyFetch Ja, Sparky Ja, Live Lecture Ja Ja Einstieg kostenlos, Grenzen nicht belegt 22,99 € im Monat im App Store App-Sprache Deutsch; für den Rekorder nicht belegt nicht belegt, Firma in den USA
StudySmarter KI-Erklärungen, Chat nicht belegt nicht belegt Ja Ja, auch Probeklausuren KI-Funktionen mit kostenlosem Konto, mit Werbung 4,99 € bis 19,99 € im Monat im App Store Ja, App und Website auf Deutsch nicht belegt, Firma in München
Knowt Chat und Sprachtutor Kai mit Ultra Ja; kostenlos 1 KI-Zusammenfassung im Monat Ja, im selben Kontingent Ja Basic kostenlos, Karten und Lernmodi ohne Grenze 17,99 € oder 29,99 € im Monat im App Store App nur auf Englisch; Deutsch auf der Liste für Video-Uploads, für den Rekorder nicht belegt vor allem USA
Gemini Notebook (NotebookLM) Ja, mit Quellenverweisen Am Rechner nein, nur Audiodateien; mobiler Rekorder seit September 2026 schrittweise freigeschaltet Ja Ja Ja, 50 Quellen pro Notebook kostenlos; Google AI Plus 4,99 € im Monat Ja, auf der Liste für den Audioimport nicht belegt
Notibo Nein Ja, im Browser Ja, bis 10 pro Dokument im kostenlosen Tarif Karteikarten mit Spaced Repetition in Pro 14 Tage Pro ohne Karte, danach 30 Minuten im Monat 9,99 € im Monat Ja, eine von 78 Sprachen Dateien in Frankfurt, Transkription und KI-Notizen bei US-Auftragsverarbeitern

Die Preise in der Tabelle gelten für Monatsabos; bei StudySmarter und Knowt listet der App Store mehrere Beträge für dasselbe Abo, ohne zu sagen, wer welchen sieht. Lies die Tabelle von deiner eigenen Lage aus: Wer nur Skripte hat, braucht keinen Rekorder. Wenn wichtige Erklärungen nur mündlich vorkommen, prüfe zusätzlich vorhandene Hochschulaufzeichnungen und die Erlaubnis für eigene Aufnahmen.

Was bekommst du bei StudyFetch?

StudyFetch baut aus deinem Material einen Lernplan und hängt daran einen KI-Tutor. Die Website und die Beschreibung im App Store nennen ihn Sparky, die In-App-Käufe im App Store Spark.E. Laut der Hilfe von StudyFetch lädst du PDFs, Folien, Dokumente, Vorlesungsaufnahmen, Fotos deiner Notizen oder YouTube-Links hoch, oder du tippst einfach ein Thema ein. Die Website gibt es auch auf Deutsch.

  • Rekorder für die Vorlesung: Die Seite zu Live Lecture beschreibt eine Aufnahme mit Transkript in Echtzeit. Danach machst du aus dem Rohtext Notizen in drei Tiefen und wandelst sie in Karteikarten, eine Probeklausur oder eine Audio-Zusammenfassung um.
  • Preis: Im deutschen App Store kostet Premium 22,99 € im Monat, 35,00 € im Quartal oder 99,00 € im Jahr. Die geprüfte Supportseite nennt keinen Betrag.
  • Kostenloser Einstieg: Die Hilfe schreibt, der Start sei kostenlos. Welche Grenzen dann gelten, steht dort nicht.

Der Euro-Preis ist nicht einfach umgerechnet. Im US App Store kostet Premium Monthly 19,99 US-Dollar und Premium Yearly 96,00 US-Dollar. In Deutschland kostet das Jahresabo 99,00 €, auf den Monat gerechnet 8,25 € statt 22,99 €. Wer StudyFetch ein ganzes Studienjahr nutzen will, fährt mit dem Jahresabo deutlich günstiger, bindet sich aber auch für zwölf Monate.

Die Stärke von StudyFetch ist der Zusammenhang: Eine Aufnahme wird in derselben Sitzung zu Notizen, Karten und Probeklausur, und laut der Live-Lecture-Seite öffnest du Sparky zu jeder Aufnahme als Tutor oder Chat. Eine Höchstdauer für Aufnahmen nennt die Seite nicht. Ob die Ergebnisse für dein Fach brauchbar sind, lässt sich aus dieser Funktionsliste allein nicht ableiten.

Warum suchen Studierende im deutschsprachigen Raum eine Alternative?

Der erste Grund ist die Sprache. Der deutsche App Store führt Deutsch unter den 10 Sprachen der App, und die Beschreibung verspricht Unterstützung für über 20 Sprachen, ohne sie aufzuzählen. In einer Antwort auf eine deutsche Rezension schreibt das Entwicklerteam, mit Deutsch als Grundsprache entstünden Karteikarten, Quiz und Audio-Erklärungen auf Deutsch. Eine ausdrückliche Liste der Aufnahmesprachen fehlt in den geprüften Hilfeseiten. Das ist eine Dokumentationslücke, kein Nachweis, dass der Rekorder Deutsch nicht unterstützt.

  • Training mit deinen Inhalten: Die Datenschutzerklärung von StudyFetch, Stand 13. August 2026, beantwortet die Frage für private Nutzer mit Ja: Hochgeladene Inhalte, Eingaben und Ergebnisse dürfen zum Training eigener KI-Modelle dienen, laut derselben Liste auch für Marketing. Ausgenommen sind Daten aus Google Workspace APIs und Google Photos APIs; für Hochschulen und Firmen mit Vertrag gelten eigene Regeln ohne Training.
  • KI-Anbieter: Für die Lernmaterialien gehen Inhalte an OpenAI, Anthropic, Google und Amazon Web Services, laut StudyFetch unter Geschäftsbedingungen, bei denen diese Anbieter nicht damit trainieren.
  • Ort: StudyFetch nennt keinen festen Speicherort, nur Länder, in denen die Firma oder ihre Dienstleister arbeiten. Die Datenschutzerklärung nennt eine Kontaktadresse in Beverly Hills in Kalifornien; daraus folgt kein Serverstandort.

Der reine Preisvergleich reicht nicht: Die genannten Tarife können unterschiedliche KI-Kontingente und Funktionen enthalten. Teste deshalb zuerst eine kurze erlaubte Aufnahme und ein Skript aus deinem Modul. Kontrolliere Fachbegriffe, ausgelassene Einschränkungen und die Herkunft der Antworten.

Was bietet StudySmarter aus München?

Hinter StudySmarter steht die StudySmarter GmbH in München, belegt im Impressum. Die deutsche Startseite verweist für die USA auf Vaia; dessen Impressum nennt dieselbe Registernummer. Die Oberfläche ist deutsch, und der App-Store-Eintrag wirbt mit Beispielen von BWL bis Geschichte fürs Studium, die Schule und das Abitur.

  • Aus dem Skript zum Lernpfad: Laut dem Eintrag im deutschen App Store lädst du ein PDF oder deine Notizen hoch, und die KI macht daraus Kapitel mit Erklärungen, Karteikarten, Übungen mit Multiple Choice und Lückentext sowie Probeklausuren. Dazu kommen Lernpodcasts und Spaced Repetition.
  • Kostenloser Einstieg: Die Seite zu StudySmarter AI schreibt, die KI-Funktionen seien mit einem kostenlosen Konto verfügbar. Der App Store vermerkt, dass die App Werbung enthält.
  • Preise im App Store: Premium-Abos für einen Monat zu 4,99 €, 9,99 € oder 19,99 €, für ein Jahr zu 34,99 €, 44,99 €, 69,99 € oder 89,99 €, dazu ein Premium-Abo zu 2,99 € ohne Angabe der Laufzeit. Welcher Preis für dich gilt, siehst du erst in der App.

Dazu kommt geteiltes Material. Laut App Store findest du in StudySmarter geteilte Karteikarten, Lernzettel und Zusammenfassungen anderer Studierender und kannst eigene Lernsets teilen. Die Startseite listet Lerninhalte für Studienfächer von BWL über Medizin bis Rechtswissenschaften, die du durchsuchen kannst, bevor du selbst etwas hochlädst.

Der Hostingabschnitt der Datenschutzerklärung von StudySmarter belegt keinen eindeutigen Speicherort für deine Unterlagen. Die Seite enthält sowohl aktuelle Angaben zu Werbepartnern als auch ältere Privacy-Shield-Verweise. Leite daraus keine Zusage zur aktuellen KI-Verarbeitung ab; kläre vertrauliche Uploads anhand der für dein Konto geltenden Bedingungen. Eine eigene Aufnahmefunktion ist in den geprüften Produktquellen nicht belegt.

Was bietet Knowt?

Knowt stellt sich auf seiner Startseite als kostenlose Quizlet-Alternative vor und hat inzwischen eine lange Liste von KI-Werkzeugen. Für Vorlesungen interessant ist der KI-Notizschreiber: Du nimmst die Vorlesung auf und bekommst laut Knowt Notizen, Karteikarten, Quiz und Spiele. Ein Sprachtutor namens Kai fragt dich laut ab oder macht aus deinem Material einen Podcast.

  • Preis auf der Website: Die Preisseite von Knowt nennt Basic kostenlos und Ultra für 24,99 US-Dollar im Monat oder 149,99 US-Dollar im Jahr, mit 3 Tagen Test im Jahresabo. Die Zusammenfassung von PDFs und Vorlesungsaufnahmen, der Chat und der Sprachtutor stehen unter Ultra.
  • Kostenlos: Laut dem Hilfeartikel zum kostenlosen Tarif bleiben eigene Karten und alle Lernmodi frei; die KI-Zusammenfassung gibt es einmal im Monat, auch aus einer Aufnahme.
  • Preis im App Store: Der deutsche App Store listet Student Ultra Monthly zu 17,99 € und 29,99 € sowie mehrere Jahrespreise zwischen 49,99 € und 179,99 €.
  • Daten: Laut Datenschutzerklärung von Knowt nutzt die Firma derzeit vor allem Rechenzentren in den USA.

Der Haken für den deutschsprachigen Raum: Der App Store führt Englisch als einzige Sprache der App. Deutsch steht im Hilfecenter auf der Sprachliste für Video-Uploads; eine gesonderte Sprachliste für den Rekorder ist in den geprüften Quellen nicht belegt. Ein kurzer Test mit erlaubtem Material hilft, die Erkennung deiner Fachbegriffe zu beurteilen. Für Studierende, die auf Englisch studieren, deckt Knowt ähnliche Aufgaben ab wie StudyFetch; ob es günstiger ist, hängt davon ab, welchen der beiden Monatspreise dir der App Store zeigt.

Reichen Gemini Notebook oder Quizlet?

Gemini Notebook, das viele noch als NotebookLM kennen, ist die kostenlose Antwort, wenn du Folien und Texte hast. Es beantwortet Fragen mit Verweisen auf deine Quellen und erstellt Lernkarten und Quiz, nimmt am Rechner aber nichts auf; einen mobilen Rekorder schaltet Google seit September 2026 schrittweise frei. Laut Googles deutscher Abo-Seite kostet Google AI Plus 4,99 € im Monat. Wie es mit Vorlesungen umgeht, steht im Artikel zu NotebookLM für Vorlesungen.

Quizlet ist vor allem dann stark, wenn dein Kurs schon gemeinsame Kartensätze hat. Im deutschen App Store erscheint Quizlet Plus mit 9,99 € und 44,99 €, ohne dass der Zeitraum dabeisteht, und Deutsch steht unter den App-Sprachen. Was Quizlet kostenlos lässt und was nicht, vergleicht der Artikel zu den Quizlet-Alternativen.

Welche App passt zu dir?

Die Wahl hängt an dem, was du nach einer Vorlesungswoche in der Hand hältst. Folien und Skripte sind fast immer da. Eine Aufnahme gibt es nur, wenn du sie machst und machen darfst. Und ein Tutor-Chat ist schön, aber kein Ersatz dafür, dass du dich selbst abfragst.

Du hast Folien und Skripte

Für Fragen an vorhandene deutschsprachige Quellen kommt Gemini Notebook infrage. Für Lernpfade und Probeklausuren ist StudySmarter ein Kandidat. Bei gemeinsamen Kurssets kann Quizlet genügen, ohne dass ein Umzug nötig ist. Probiere jeweils ein Thema aus, dessen Antworten du selbst überprüfen kannst.

Du sitzt in der Vorlesung und willst aufnehmen

Wenn du auf Englisch studierst und einen Tutor-Chat willst, sind Knowt und StudyFetch die beiden Kandidaten; vergleich die beiden Monatspreise, die dir der App Store zeigt. Wenn die Vorlesung auf Deutsch ist und du Notizen statt eines Chats willst, brauchst du ein Werkzeug, das Deutsch auf seiner Sprachliste für Aufnahmen führt; für hochgeladene Audiodateien tut das Gemini Notebook. Nutze für den Vergleich einen erlaubten kurzen Ausschnitt. Prüfe anschließend drei Dinge:

  1. Stimmen fünf wichtige Fachbegriffe im Transkript?
  2. Lässt sich jede Kartenantwort im Skript oder in deinen Mitschriften belegen?
  3. Kannst du falsche Inhalte korrigieren und benötigte Ergebnisse exportieren?

Ein gutes Ergebnis bei diesem Ausschnitt ist noch keine Qualitätsgarantie für alle Vorlesungen, zeigt aber konkrete Grenzen vor einem Abo.

Wo Notibo hineinpasst

Notibo setzt bei der Aufnahme an. Du öffnest es im Browser, ohne Installation, nimmst eine erlaubte Vorlesung über das Mikrofon auf und bekommst ein Transkript mit strukturierten Notizen: Zusammenfassung, Kernpunkte und Aufgaben. In Chrome oder Edge am Computer nimmt Notibo bei einer Online-Vorlesung den Ton des Tabs auf, unter Windows auch den ganzen Systemton. Die Audiofreigabe hängt von Browser und gewählter Quelle ab. Aufnahmen sind auf zwei Stunden und Audio-Uploads auf 50 MiB begrenzt.

Deutsch ist eine von 78 Sprachen; zählt man regionale Varianten mit, hat die Liste 90 Einträge. Der Text kommt in der Sprache, in der gesprochen wurde, ohne Übersetzung. Zu Dialekten aus Österreich oder der Schweiz macht Notibo keine Zusage; teste deshalb eine eigene Aufnahme. Aus PDF, PPTX und DOCX macht Notibo Notizen und Karteikarten, und aus einer Aufnahme entstehen mit Pro Karteikarten mit Spaced Repetition, beschrieben auf der Seite zu Karteikarten.

Am Handy läuft Notibo im Browser und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen. Dort nimmt es nur über das Mikrofon auf, was für den Hörsaal passt, und muss offen bleiben, weil die Aufnahme beim Sperren des Handys stoppen kann. Eine Online-Vorlesung nimmst du deshalb am Computer auf.

Die Dateien liegen bei Supabase in Frankfurt; die Transkription und die KI-Notizen laufen bei Auftragsverarbeitern in den USA unter den Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Wer US-Verarbeitung ausschließen muss, braucht ein passendes lokales Werkzeug oder einen Dienst mit entsprechend geprüften Verarbeitungsorten. Nach erfolgreicher Verarbeitung wird das Audio gelöscht; Notibo bietet daher keinen Player zum dauerhaften Nachhören. Einzelne Karteikarten lassen sich nicht bearbeiten. Notibo trainiert nicht mit deinen Inhalten.

Jedes neue Konto bekommt den Tarif Pro 14 Tage kostenlos, mit 240 Minuten Audio und ohne Kreditkarte. Die 14 Tage beginnen mit deiner ersten Aufnahme oder über den Startknopf und laufen von selbst aus, ohne dass danach etwas abgebucht wird. Danach bleibt der kostenlose Tarif mit 30 Audiominuten und fünf Dokumenten monatlich, je Dokument bis zu zehn Karten. Pro kostet 9,99 € im Monat oder 88,99 € im Jahr; die aktuellen Grenzen stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Was kostet StudyFetch in Euro?
Im deutschen App Store kostet StudyFetch Premium Monthly 22,99 €, Premium Quarterly 35,00 € und Premium Yearly 99,00 €. Die geprüfte Supportseite nennt keinen Betrag; die Hilfe schreibt nur, der Einstieg sei kostenlos. Im US App Store kostet derselbe Monatstarif 19,99 US-Dollar, der Euro-Preis ist also nicht einfach umgerechnet.
Funktioniert StudyFetch auf Deutsch?
Teilweise belegt. Der deutsche App Store führt Deutsch unter den 10 Sprachen der App, und in einer Antwort auf eine Rezension schreibt das Entwicklerteam, mit Deutsch als Grundsprache entstünden Karteikarten und Quiz auf Deutsch. Eine ausdrückliche Sprachliste des Rekorders ist in den geprüften Quellen nicht belegt. Teste eine deutsche Aufnahme, bevor du zahlst.
Ist StudySmarter dasselbe wie Vaia?
Die deutsche StudySmarter-Seite verweist für die USA auf Vaia. Die Impressen nennen dieselbe Münchner Registernummer HRB 237579. Die hier geprüfte deutsche App wird als StudySmarter angeboten. Angebot, Preise und Freigaben solltest du trotzdem für dein Land und Konto prüfen.
Welche StudyFetch-Alternative nimmt die Vorlesung selbst auf?
StudyFetch und Knowt beschreiben eigene Vorlesungsrekorder. Notibo nimmt im Browser über das Mikrofon auf, am Computer in Chrome oder Edge auch den Ton eines Tabs. Google begann im September 2026 die schrittweise Freigabe eines Rekorders in der mobilen App von Gemini Notebook. Am Rechner kannst du dort Audiodateien importieren. Eine eigene Aufnahmefunktion von StudySmarter ist in den geprüften Quellen nicht belegt.
Wo liegen meine Daten bei StudyFetch?
StudyFetch nennt keinen festen Standort. Laut Datenschutzerklärung können Daten in Länder übertragen werden, in denen StudyFetch oder seine Dienstleister arbeiten, und für die KI-Funktionen gehen Inhalte an OpenAI, Anthropic, Google und Amazon Web Services. Die Datenschutzerklärung nennt eine Kontaktadresse in Kalifornien, aber keinen Serverstandort.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu StudyFetch?
Gemini Notebook, vielen als NotebookLM bekannt, ist mit einem Google-Konto kostenlos und macht aus Folien Lernkarten und Quiz, nimmt am Rechner aber nichts auf. StudySmarter schreibt, seine KI-Funktionen seien mit einem kostenlosen Konto verfügbar; die App enthält Werbung. Knowt nennt einen kostenlosen Basic-Tarif. Notibo gibt 14 Tage Pro ohne Karte, danach 30 Minuten Audio im Monat.

Quellen

  1. Apple App Store (Deutschland): StudyFetch: Make Learning Easy (Geprüft am 11. Oktober 2026: deutsche In-App-Kaufpreise, App-Sprache Deutsch, Entwicklerantwort zur Sprache erzeugter Lernmaterialien. Kein eigener Audiotest.)
  2. StudyFetch: Privacy Policy (Stand 13. August 2026: Training eigener Modelle mit Inhalten privater Nutzer, KI-Anbieter OpenAI, Anthropic, Google und AWS, Übermittlung in andere Länder, Sitz in Beverly Hills)
  3. StudyFetch: Live Lecture (Aufnahme in der Vorlesung mit Transkript in Echtzeit, Enhance Notes in drei Stufen, Umwandlung in Karteikarten, Probeklausur und Audio-Zusammenfassung)
  4. StudyFetch: Support und FAQ (Einstieg kostenlos, Upload von PDF, Folien, Dokumenten, Aufnahmen, Bildern und YouTube-Links; keine Preise und keine Grenzen genannt)
  5. Apple App Store (Deutschland): StudySmarter: KI Lern-App (Lernpfade, Karteikarten und Probeklausuren aus Skripten; Premium-Abos von 4,99 € bis 19,99 € im Monat und 34,99 € bis 89,99 € im Jahr; enthält Werbung; vier App-Sprachen mit Deutsch)
  6. StudySmarter: Datenschutzerklärung (Hostingabschnitt ohne eindeutigen Speicherort; Werbedienste und Transferregelungen. Teilweise veraltete Verweise, daher keine Zusage zu KI-Verarbeitung oder Zulässigkeit.)
  7. Knowt: Pricing (Basic kostenlos; Ultra 24,99 US-Dollar im Monat oder 149,99 US-Dollar im Jahr mit 3 Tagen Test; KI-Zusammenfassung von PDFs und Vorlesungsaufnahmen unter Ultra)
  8. Knowt: Privacy Statement (Derzeit vor allem Rechenzentren in den USA, Übermittlung aus EWR, Großbritannien und der Schweiz mit vertraglichen Mitteln)

Über den Autor

Farhad Ba-Ali

Farhad Ba-Ali baut Notibo in Odense, Dänemark. Er schreibt über Lernmethoden, Gedächtnis und Notizen, ausgehend von den Fragen, die Studierende einschicken, und von dem, was die Daten des Produkts zeigen.

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