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Beste Transkriptions-App für Studierende 2026: sechs im Vergleich

Von · Notibo

Veröffentlicht · 14 Min. Lesezeit · aktualisiert

Beste Transkriptions-App für Studierende 2026: sechs im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Microsoft 365 transkribiert Word 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat, genug für drei Vorlesungen von 90 Minuten. Ob dein Hochschulkonto die Funktion hat, zeigt ein kurzer Versuch.
  • Sprachmemos und Notizen auf dem iPhone transkribieren Deutsch ab dem iPhone 12. Apple schreibt dazu, die Funktion sei nicht in allen Ländern oder Regionen verfügbar.
  • Der Rekorder auf einem Pixel nimmt bis zu 18 Stunden am Stück auf und führt Deutsch als Sprache für das Transkript. Zusammenfassungen gibt es erst ab dem Pixel 8.
  • TurboScribe transkribiert kostenlos 3 Dateien am Tag mit je bis zu 30 Minuten. Der bezahlte Tarif kostet 20 US-Dollar im Monat, abgerechnet in Dollar.
  • Good Tape kostet 20 € im Monat oder 16 € im Monat bei jährlicher Zahlung und schreibt, alle Daten würden in der EU gespeichert und verarbeitet.
  • Text liefern alle sechs Werkzeuge. Notibo gibt dazu Zusammenfassung, Kernpunkte und Aufgaben, mit Pro auch Karteikarten aus der Aufnahme, und jedes neue Konto bekommt 14 Tage Pro ohne Kreditkarte.

Kurze Antwort zuerst: Für viele Studierende ist die beste Transkriptions-App eine, die sie schon haben. Hat deine Hochschule Microsoft 365, transkribiert Word 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat, also drei Vorlesungen von 90 Minuten, sofern die Funktion in deinem Konto freigeschaltet ist. Ein iPhone 12 oder neuer und ein Pixel 3 oder neuer schreiben deutsche Sprache ohne Zusatzkosten mit. Wer mehr Stunden braucht, zahlt bei TurboScribe 20 US-Dollar oder bei Good Tape 20 € im Monat. Alle liefern Text. Für die Prüfung ergänzt du den überprüften Text um eigene Erklärungen und Aufgaben.

Die Zahlen in diesem Vergleich stammen von den Seiten der Anbieter selbst, zuletzt am 11. Oktober 2026 überprüft. Wo ein Anbieter etwas nicht veröffentlicht, steht in der Tabelle „nicht angegeben“, statt dass eine Zahl geschätzt wird. Preise stehen so da, wie du sie in Deutschland siehst, und in der Währung, in der der Anbieter abrechnet.

Was muss eine Transkriptions-App für dein Studium können?

Dieser Vergleich geht von drei Situationen aus: einer Vorlesung von 90 Minuten im Hörsaal oder per Zoom, einem Treffen deiner Lerngruppe, in dem vier Leute durcheinanderreden, und einer Sprachnotiz, die du dir auf dem Heimweg aufs Handy sprichst. Interviews für eine Abschlussarbeit sind ein eigenes Thema mit eigenen Regeln; dafür gibt es den Vergleich zu Interviews für die Abschlussarbeit.

Deutsch und Dialekt: was steht auf der Liste?

Dass eine App Deutsch kann, gilt in diesem Vergleich erst, wenn der Anbieter es auf seiner eigenen Sprachliste führt. Die Zahl „über 100 Sprachen“ auf einer Startseite beweist noch nichts. Zu Schweizerdeutsch oder österreichischem Dialekt schweigen die meisten Anbieter. Wo eine Seite dazu nichts sagt, hilft nur ein Test mit einer echten Aufnahme aus deinem Seminar, bevor du für ein Jahr zahlst.

Wie lang darf eine Datei sein, und was kommt zurück?

Eine Doppelstunde dauert 90 Minuten, mit Überziehung oft mehr. Manche Werkzeuge begrenzen jede Datei auf 30 Minuten, andere zählen Minuten pro Monat. Genauso wichtig ist das Ergebnis: Das reine Transkript einer Doppelstunde füllt viele Seiten. Das ist Rohmaterial. Zum Lernen brauchst du eine Gliederung, die wichtigsten Punkte und am besten Fragen, mit denen du dich abfragst.

Was kostet es, und wohin geht der Ton?

Ein Preis in US-Dollar wird bei jeder Abbuchung neu umgerechnet, und je nach Karte kommt ein Auslandsentgelt dazu. Der zweite Punkt ist der Ort der Verarbeitung. Manche Anbieter nennen die EU, manche die USA, manche nichts. Vor beidem steht die Erlaubnis: In der Vorlesung fragst du die Lehrperson, und in der Lerngruppe müssen alle am Tisch zustimmen, bevor jemand auf Aufnahme drückt.

Was leisten die sechs Werkzeuge nebeneinander?

Die Tabelle fasst zusammen, was die Anbieter auf ihren Seiten schreiben. „Nimmt selbst auf“ heißt, dass das Werkzeug das Mikrofon direkt nutzt; „nimmt eine Datei“ heißt, dass du eine fertige Aufnahme hochladen kannst. Die Spalte „kostenlos“ beschreibt, was ohne Zahlung geht. Was für dich zählt, hängt davon ab, ob du nur suchen oder aus der Aufnahme lernen willst.

Werkzeug Deutsch nimmt eine Datei nimmt selbst auf Grenze pro Datei kostenlos Preis was zurückkommt
Word (Microsoft 365) Ja, Deutsch (Deutschland) Ja, WAV, MP4, M4A, MP3 Ja, in Word für Windows oder im Browser (Edge, Chrome) nicht angegeben, 300 Minuten Upload im Monat bei passender freigeschalteter Hochschullizenz Lizenzumfang prüfen Transkript mit Sprechern und Zeitmarken
iPhone: Sprachmemos und Notizen Ja, ab iPhone 12 nicht angegeben Ja nicht angegeben Ja mit dem Gerät Transkript, Zusammenfassung ab iPhone 15 Pro
Pixel: Rekorder Ja, ab Pixel 3 nicht angegeben Ja 18 Stunden pro Aufnahme Ja mit dem Gerät Transkript, Zusammenfassung ab Pixel 8
TurboScribe Ja, auf der Auswahlliste Ja Ja, über das Mikrofon im Browser 30 Minuten kostenlos, 10 Stunden oder 5 GB bezahlt 3 Dateien am Tag 20 US-Dollar im Monat, 10 bei Jahreszahlung Transkript mit Sprechererkennung
Good Tape Ja, auf der Sprachliste Ja Ja, über die Recorder-App Länge unbegrenzt laut Preistabelle, Upload bis 2.000 MB laut Hilfe 1 Stunde in 3 Tagen, ohne Karte 20 € im Monat, 16 € bei Jahreszahlung Transkript, Sprecherlabels, KI-Zusammenfassung
Notibo Ja, eine von 78 Sprachen Ja, bis 50 MiB Ja, im Browser 2 Stunden pro Aufnahme, 50 MiB pro Upload 14 Tage Pro ohne Karte, danach 30 Minuten im Monat 9,99 € im Monat Transkript, Zusammenfassung, Kernpunkte, Aufgaben, Karteikarten mit Pro

Lies die Tabelle von rechts nach links. Wer nur einen durchsuchbaren Text will, findet ihn bei allen sechs. Wer aus einer Vorlesung lernen will, schaut in die letzte Spalte, denn dort trennen sich reine Transkription und Lernwerkzeug. Die Zeilen zu Apple und Google gelten nur, wenn du das passende Handy besitzt.

Reicht Word, wenn deine Hochschule Microsoft 365 hat?

Viele deutsche Hochschulen geben ihren Studierenden eine Microsoft-365-Lizenz. Wo du nachsiehst, ob deine dazugehört, steht im Vergleich der Notiz-Apps für Studierende, mit Leipzig und Heidelberg als Beispielen; in Österreich und der Schweiz fragst du den IT-Dienst deiner Hochschule. Hier geht es nur um das, was die Funktion Transkribieren in Word daraus macht, laut der Hilfeseite von Microsoft zum Transkribieren.

  • 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat mit einem Microsoft-365-Abonnement, laut derselben Hilfeseite. Mit einer Copilot-Lizenz sind es 30.000 Minuten. Für Aufnahmen, die du direkt in Word machst, nennt die Seite keine Grenze.
  • Vier Dateiformate für den Upload: WAV, MP4, M4A und MP3, wie Microsoft auf der Hilfeseite schreibt.
  • Über 80 Gebietsschemas, darunter Deutsch (Deutschland). Österreich und die Schweiz stehen auf Microsofts Liste nicht als eigene Varianten.
  • Sprecher und Zeitmarken: Laut Microsoft trennt der Dienst die Sprecher, nummeriert sie durch und lässt dich die Namen ändern. Jeder Abschnitt trägt eine Zeitmarke, über die du genau diese Stelle der Aufnahme abspielst.

Drei Doppelstunden im Monat verbrauchen 270 der 300 Minuten, die vierte passt nicht mehr hinein. Für eine Vorlesung pro Woche reicht das Kontingent für Uploads also nicht ganz.

Microsoft schreibt außerdem, dass Transkribieren in Word für das Web nur in Edge und Chrome läuft und eine Internetverbindung braucht; in Word für Windows gebe es die Funktion derzeit nur in kommerziellen Tenants. Von Bildungslizenzen steht auf der Seite nichts, also zeigt erst ein kurzer Versuch mit deinem Hochschulkonto, ob der Knopf da ist. Die Aufnahmen landen in einem Ordner in deinem OneDrive. Eine Zusammenfassung oder Lernfragen beschreibt die Hilfeseite nicht.

Was transkribiert das iPhone selbst?

Auf dem iPhone schreiben Sprachmemos und Notizen gesprochene Sprache mit. Apples deutsche Übersichtsseite zur Verfügbarkeit von Funktionen leitet inzwischen auf die englische Fassung weiter, die die Version iOS und iPadOS 27 beschreibt. Dort führt Apple unter Notizen die Audiotranskription mit Deutsch auf der Liste, neben Französisch, Italienisch, Spanisch und anderen.

  • Ab iPhone 12: Laut Apples Anleitung zur Transkription in Sprachmemos gibt es Transkripte auf dem iPhone 12 oder neuer, auf Deutsch und acht weiteren Sprachen; Chinesisch steht in zwei Schriften auf der Liste.
  • Nicht überall: Apple schreibt auf derselben Seite, die Funktion sei nicht in allen Ländern oder Regionen verfügbar.
  • Zusammenfassung nur mit Apple Intelligence: Laut Apples Anleitung zu Audio in der App Notizen braucht sie ein iPhone 15 Pro, 15 Pro Max oder ein Modell ab iPhone 16. In Notizen hängt die Transkription laut derselben Seite an der Gerätesprache, die auf Deutsch oder eine der anderen Sprachen der Liste stehen muss.

Für Sprachnotizen ist das ein bequemer Weg, weil nichts zu installieren ist und das Transkript neben der Aufnahme liegt. Eine Höchstdauer nennt Apple auf diesen Seiten nicht, und zur Frage, wo die Spracherkennung läuft, sagen sie ebenfalls nichts. Zu Dialekten schweigt Apple. Die Länderliste bei den Zusammenfassungen nennt Deutschland, Österreich und die Schweiz, aber das beschreibt die Spracheinstellung des Geräts, nicht den Dialekt im Hörsaal.

Was kann der Rekorder auf einem Pixel?

Wer ein Google Pixel hat, findet dort die App Rekorder. Laut der Pixel-Hilfe zum Erstellen von Aufnahmen läuft sie ab dem Pixel 3 und auf dem Pixel Tablet, und eine einzelne Aufnahme darf bis zu 18 Stunden dauern. Die dokumentierte Höchstdauer deckt eine Doppelstunde ab; Akku, Speicherplatz und Aufnahmequalität musst du zusätzlich prüfen.

  • Deutsch auf der Liste: Die Pixel-Hilfe zu Transkriptionen führt Deutsch für die Transkription in Echtzeit, sowohl für Pixel 3 bis 5a als auch ab Pixel 6. Wechselt eine Aufnahme die Sprache, transkribiert die App laut derselben Seite die am häufigsten gesprochene.
  • Zusammenfassungen ab Pixel 8, auch auf Deutsch, aber laut derselben Seite für Aufnahmen zwischen 5 Minuten und 1 Stunde, abhängig von Sprache und Sprechtempo. Die Zusammenfassung läuft in der Cloud. Eine Vorlesung von 90 Minuten liegt darüber.
  • Wohin der Ton geht: Google schreibt, der Rekorder sende Audiodaten zur Transkription an einen Google-Dienst oder eine Google-App auf dem Gerät und lösche sie dort nach der Transkription. Transkribierst du eine Aufnahme später neu, können Audiodateien laut der Hilfeseite auf Google-Servern verarbeitet werden.

Für die Lerngruppe klingt es gut, dass Google ab dem Pixel 6 Sprecherlabels anbietet. Die Hilfeseite zu den Sprecherlabels sagt aber gleich am Anfang, dass es sie nur auf US-Englisch gibt; für ein deutsches Treffen fallen sie weg. Wie bei Apple steht nichts zu Dialekten auf den Seiten. Der Rekorder ist ein Werkzeug für das Gerät, das du hast; ein Grund, ein Pixel zu kaufen, ist er für die meisten nicht.

Was bekommst du bei TurboScribe?

TurboScribe bietet Transkription im Browser. Du lädst eine Datei hoch oder nimmst laut der Seite zum kostenlosen Transkriptionswerkzeug direkt über das Mikrofon auf und bekommst Text zurück, auf Wunsch mit erkannten Sprechern. Die deutsche Startseite von TurboScribe nennt über 98 Sprachen. Deutsch steht ausdrücklich auf der Liste. Daraus folgt keine Zusage für jeden Dialekt oder jedes Fachwort.

  • Kostenlos: 3 Dateien am Tag, jede bis zu 30 Minuten lang, eine Datei auf einmal und mit niedrigerer Priorität, laut der deutschen Preisseite.
  • Bezahlt: 20 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung oder 10 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, also 120 US-Dollar im Jahr. Die Abrechnung läuft laut TurboScribe immer in US-Dollar, deine Zahlungsmethode rechnet zum aktuellen Kurs um.
  • Grenze pro Datei im bezahlten Tarif: bis zu 10 Stunden und 5 GB.

Im kostenlosen Tarif passt eine Vorlesung von 90 Minuten nicht in eine Datei; du müsstest sie in drei Teile schneiden. Zum Datenschutz schreibt TurboScribe in seinen Fragen zu Sicherheit und Datenschutz, die primäre Dateninfrastruktur stehe in den USA, die Transkription laufe auf eigenen Maschinen, und mit deinen Dateien werde kein Modell trainiert. Für das Weiterarbeiten per Chat beschreibt TurboScribe ein eigenes GPT in ChatGPT. Dieser Weg nutzt zusätzlich OpenAIs Dienst; prüfe dessen Zugangsbedingungen und die Erlaubnis zur Weiterverarbeitung.

Was bekommst du bei Good Tape?

Good Tape kommt aus Kopenhagen und richtet sich an Journalisten und Forschende. Für Studierende in Deutschland ist es interessant, weil es in Euro abrechnet und die Verarbeitung in der EU nennt. Die Preisseite von Good Tape zeigt einen Testzugang von 3 Tagen ohne Kreditkarte, mit 1 Stunde Transkription und Zugriff auf alle Funktionen von Pro.

  • Pro kostet 20 € im Monat bei monatlicher Zahlung, mit einem ersten Monat für 10 € als Einstiegsangebot, oder 16 € im Monat bei jährlicher Zahlung. Enthalten sind 20 Stunden Transkription im Monat; weitere Stunden lassen sich laut der Preisseite dazukaufen, ohne dass sie einen Preis nennt.
  • Keine Grenze für die Dateilänge, so steht es in der Vergleichstabelle auf derselben Seite. Das Hilfecenter setzt für Uploads 2.000 MB pro Datei für Professional und 200 MB für Free/Casual und rät, Dateien über drei Stunden zu teilen.
  • Schweizerdeutsch genannt: Die Sprachseite von Good Tape führt Deutsch und nennt Schweizerdeutsch als Dialekt, der unter Deutsch mitläuft. Sie rät selbst, die eigene Aufnahme zu testen.

In seiner Datenschutzerklärung schreibt Good Tape, hochgeladene Dateien gingen an Server in der Europäischen Union, alle Informationen würden in der EU gespeichert und verarbeitet, und eine Datei werde nach der Verarbeitung gelöscht, wenn du sie nicht speichern lässt. Dazu kommen eine KI-Zusammenfassung und Sprecherlabels. Bei zwei Vorlesungen von je 90 Minuten pro Woche sind es in einem Beispielmonat mit vier Wochen 12 Stunden; bei vier Vorlesungen 24 Stunden und damit mehr als die 20 Stunden in Pro. Good Tape bewirbt inzwischen auch Explore für Fragen an Transkripte. Prüfe dessen gesonderte Konditionen, wenn du mehr als Transkription und Zusammenfassung brauchst.

Zwei weitere Namen tauchen in Methodenseminaren auf. f4, das viele noch als f4x kennen, kommt aus der qualitativen Forschung; was es kann und was es kostet, steht im Vergleich der f4x-Alternativen. Amberscript bietet maschinelle Transkripte und solche von Sprachexperten an, mehr dazu bei den Amberscript-Alternativen.

Welche App passt zu dir?

Die Entscheidung hängt weniger am Werkzeug als an der Situation. Eine Vorlesung, deren Stoff du lernen musst, braucht etwas anderes als eine Sprachnotiz, die du nur wiederfinden willst. Otter und Notta fehlen hier; sie stehen im Überblick zu Apps zum Aufzeichnen von Vorlesungen. Hier geht es um die drei Fälle vom Anfang.

Die Vorlesung von 90 Minuten

Wenn du die Vorlesung nur durchsuchbar haben willst und dein Hochschulkonto in Word die Funktion Transkribieren zeigt, nimm Word und achte auf die 300 Minuten im Monat für Uploads. Wenn du ein iPhone 12 oder neuer oder ein Pixel hast, kostet auch der Mitschnitt der Vorlesung nichts; die Zusammenfassung auf dem Pixel endet aber bei einer Stunde. Wenn dein vorhandenes Kontingent nicht reicht, vergleiche Good Tape und TurboScribe mit deinen tatsächlichen Stunden. Für die Prüfungsvorbereitung kontrollierst du den Text und erstellst daraus eigene Erklärungen oder Lernfragen; automatische Vorschläge können dabei helfen.

Das Treffen der Lerngruppe

Wenn alle am Tisch zustimmen und ihr festhalten wollt, wer was übernimmt, hilft eine Sprechertrennung: Word, TurboScribe und Good Tape nennen sie; die Sprecherlabels des Pixel gibt es laut Google nur auf US-Englisch. Wenn jemand nicht aufgenommen werden will, wird nicht aufgenommen. Dann schreibt eine Person mit, und die Aufgaben gehen am Ende kurz durch die Runde.

Die Sprachnotiz auf dem Heimweg

Wenn du ein iPhone 12 oder neuer hast, reichen Sprachmemos. Wenn du ein Pixel hast, reicht der Rekorder. Wenn du ein anderes Android-Handy hast, nimm mit dessen eigener Aufnahme-App auf und lade die Datei hoch; TurboScribe transkribiert 3 Dateien am Tag kostenlos. Für kurze Notizen lohnt kein Abo. Ganz gleich, wofür du dich entscheidest: Teste eine echte Aufnahme aus deinem Studium, mit deinen Dozierenden, deinem Raum und deinem Dialekt, bevor du für ein ganzes Jahr bezahlst.

Wo Notibo hineinpasst

Notibo passt, wenn dir ein Transkript allein nicht reicht. Du öffnest es im Browser, ohne etwas zu installieren, nimmst die Vorlesung über das Mikrofon auf oder lädst eine Datei hoch. Zurück kommen das Transkript und strukturierte Notizen mit Zusammenfassung, Kernpunkten und Aufgaben. Mehr dazu auf der Seite zur Transkription mit Notibo.

Eine Aufnahme darf bis zu zwei Stunden dauern. Hochladen kannst du MP3, M4A, WAV, MP4 und weitere Formate bis 50 MiB pro Datei. Wie viele Minuten das sind, hängt von der Bitrate ab: Bei konstanter Bitrate von 128 kbit/s entsprechen 50 MiB rechnerisch etwa 55 Minuten, bei 64 kbit/s etwa 109 Minuten, jeweils ohne zusätzlichen Dateioverhead. Prüfe deshalb die tatsächliche Dateigröße, bevor du einen langen Upload planst.

Deutsch ist eine von 78 Sprachen, mit regionalen Varianten sind es 90 Einträge; zu Dialekten macht Notibo keine Zusage. Beim Treffen der Lerngruppe teilt Notibo das Transkript nach Sprechern auf, wo es die Stimmen auseinanderhalten kann. Die Sprecher heißen zuerst Sprecher 1 und Sprecher 2, und du kannst ihnen Namen geben.

Bei einer Online-Vorlesung kann Notibo in Chrome oder Edge am Computer den Ton eines Tabs aufnehmen, unter Windows den ganzen Systemton. Am Handy läuft es im Browser und lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen, nimmt dort aber nur über das Mikrofon auf und muss geöffnet bleiben, weil die Aufnahme sonst stoppen kann.

Zeitmarken hat das Transkript nicht, und noch einmal anhören kannst du die Aufnahme in Notibo auch nicht, denn das Audio wird gelöscht, sobald Transkript und Notizen gespeichert sind. Die Dateien liegen bei Supabase in Frankfurt, Transkription und KI-Notizen laufen bei Auftragsverarbeitern in den USA unter den Standardvertragsklauseln der EU-Kommission. Wer das für eine Aufnahme ausschließen muss, nimmt ein lokales Werkzeug. Notibo trainiert nicht mit deinen Inhalten.

Jedes neue Konto bekommt den Tarif Pro 14 Tage kostenlos, mit 240 Minuten Audio und ohne Kreditkarte. Die Testphase beginnt mit der Aktivierung und endet von selbst; Karteikarten aus Aufnahmen gehören in dieser Zeit dazu. Danach bleibt das Konto im kostenlosen Tarif mit 30 Minuten Audio im Monat. Pro kostet 9,99 € im Monat oder 88,99 € im Jahr, mit 1.200 Minuten Audio im Monat.

Häufige Fragen

Welche Transkriptions-App ist für Studierende in Deutschland kostenlos?
Drei Wege kosten nichts extra, weil du sie schon hast. Hat deine Hochschule Microsoft 365 und zeigt dein Konto die Funktion, transkribiert Word 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat. Auf einem iPhone 12 oder neuer transkribieren Sprachmemos und Notizen deutsche Sprache ohne zusätzliche App, auf einem Pixel ab dem Pixel 3 der Rekorder. Dazu kommt TurboScribe mit 3 kostenlosen Dateien am Tag, je bis zu 30 Minuten.
Kann ich eine Vorlesung von 90 Minuten kostenlos transkribieren?
Ja. Word schafft sie, wenn dein Hochschulkonto die Funktion hat und dein Monatskontingent von 300 Minuten für hochgeladene Dateien reicht. Der Rekorder auf einem Pixel nimmt bis zu 18 Stunden am Stück auf; für Sprachmemos auf dem iPhone nennt Apple keine Höchstdauer. Im kostenlosen Tarif von TurboScribe musst du die Datei in drei Teile von 30 Minuten schneiden, denn länger darf eine Datei dort nicht sein.
Versteht eine Transkriptions-App Schweizerdeutsch oder österreichischen Dialekt?
Von den sechs schreibt das nur Good Tape ausdrücklich: Auf der Sprachseite nennt Good Tape Schweizerdeutsch als Dialekt, der unter Deutsch mitläuft, und rät, die eigene Aufnahme zu testen. Microsoft führt nur Deutsch (Deutschland), TurboScribe nur Deutsch. Apple und Google sagen zu Dialekten nichts, und zu österreichischem Dialekt steht auf keiner der gelesenen Seiten etwas. Teste deshalb eine echte Aufnahme, bevor du dich festlegst.
Was kostet TurboScribe in Euro?
TurboScribe nennt keinen Euro-Preis. Die deutsche Startseite und die Preisseite zeigen 20 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung und 10 US-Dollar im Monat bei jährlicher Zahlung, also 120 US-Dollar im Jahr. Dort steht auch, dass alle Abrechnungen in US-Dollar laufen und deine Zahlungsmethode den Betrag zum aktuellen Kurs umrechnet.
Wo landet meine Aufnahme, wenn ich sie transkribieren lasse?
Das unterscheidet sich stark. Word schickt die Audiodatei an Microsoft und speichert sie in deinem OneDrive. TurboScribe schreibt, seine primäre Dateninfrastruktur stehe in den USA. Good Tape schreibt, alle Daten würden in der EU gespeichert und verarbeitet. Notibo speichert die Dateien in Frankfurt und schickt den Ton zur Transkription und den Text für die Notizen an Auftragsverarbeiter in den USA.
Brauche ich für Interviews in meiner Abschlussarbeit eine andere App?
Oft ja, weil dort Zeitmarken, Sprechertrennung und die Einwilligung der Befragten zählen, nicht Lernnotizen. Für Leitfadeninterviews gibt es einen eigenen Vergleich mit noScribe, f4 (früher f4x) und MAXQDA. Dieser Artikel bleibt bei Vorlesung, Lerngruppe und Sprachmemo.

Quellen

  1. Microsoft Support: Transkribieren Ihrer Aufnahmen (300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat mit Microsoft 365, WAV, MP4, M4A und MP3, über 80 Gebietsschemas mit Deutsch (Deutschland), nummerierte Sprecher und Zeitstempel, Word für das Web nur in Edge und Chrome, Word für Windows nur in kommerziellen Tenants, Ablage in OneDrive)
  2. Apple Support: Sprachmemos-Transkription auf dem iPhone anzeigen (Transkription ab iPhone 12, Deutsch auf der Liste, nicht in allen Ländern oder Regionen)
  3. Apple: iOS und iPadOS 27, Feature Availability (Notizen: Audiotranskription mit Deutsch; Transkriptionszusammenfassungen mit Deutsch für Deutschland, Österreich und die Schweiz; die deutsche Adresse leitet auf diese Seite um)
  4. Google Pixel-Hilfe: Transkriptionen erstellen, bearbeiten und verwalten (Deutsch für das Transkript auf Pixel 3 bis 5a und ab Pixel 6, Zusammenfassungen ab Pixel 8 für Aufnahmen von 5 Minuten bis 1 Stunde)
  5. Google Pixel-Hilfe: Aufnahme auf Google Pixel erstellen, bearbeiten und löschen (Rekorder ab Pixel 3, eine Aufnahme bis zu 18 Stunden)
  6. TurboScribe: Startseite und Preise (deutsche Version) (Kostenlose und bezahlte Kontingente, Deutschunterstützung und Dollarabrechnung; Importgrenzen gemäß Preisseite.)
  7. TurboScribe: Sicherheit und Datenschutz, häufig gestellte Fragen (Primäre Dateninfrastruktur in den USA, Transkription auf eigenen Maschinen, kein Training mit Nutzerdateien)
  8. Good Tape: Pricing (Testzugang 3 Tage mit 1 Stunde ohne Karte, Pro 20 € im Monat (erster Monat 10 €) oder 16 € im Monat bei Jahreszahlung, 20 Stunden im Monat, Abrechnung in Euro, keine Grenze für die Dateilänge, EU-Verarbeitung laut Tabelle)

Über den Autor

Farhad Ba-Ali

Farhad Ba-Ali baut Notibo in Odense, Dänemark. Er schreibt über Lernmethoden, Gedächtnis und Notizen, ausgehend von den Fragen, die Studierende einschicken, und von dem, was die Daten des Produkts zeigen.

Aus der Vorlesung soll mehr werden als Text?

Prüfe eine erlaubte Aufnahme: Notibo erstellt Transkript und Lernnotizen, die du mit deinem Material abgleichen kannst. Der Tarif Pro ist 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

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