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f4x-Alternativen 2026: günstiger, lokal oder mit Notizen

Von · Notibo

Veröffentlicht · 14 Min. Lesezeit · aktualisiert

f4x-Alternativen 2026: günstiger, lokal oder mit Notizen

Das Wichtigste in Kürze

  • f4x heißt heute f4: Die automatische Transkription kostet im Shop regulär 29 € für 2 Stunden und 99 € für 10 Stunden, derzeit als Angebot 25 € und 88 €.
  • Studierende zahlen bei f4 weniger, wenn sie Lizenz und Stunden zusammen kaufen: 3 Monate Software mit 10 Stunden kosten 91 €, die Lizenz nur zum Transkribieren mit 10 Stunden 85 €.
  • Laut audiotranskription.de läuft die Spracherkennung von f4 auf Servern in Deutschland, Aufnahmen werden nach der Bearbeitung gelöscht, Transkripte liegen höchstens 28 Tage bereit.
  • Die kostenlosen Lehrlizenzen von f4 gelten laut Anbieter nur für Lehrveranstaltungen, ausdrücklich nicht für Bachelor- oder Masterarbeiten.
  • Good Tape kostet laut Preisseite 20 € im Monat oder 16 € bei Jahreszahlung, jeweils mit 20 Stunden im Monat und Verarbeitung in der EU; der erste Monat kostet derzeit 10 €.
  • TurboScribe rechnet in US-Dollar ab, 20 Dollar im Monat oder 120 Dollar im Jahr, und nennt die USA als Standort seiner primären Dateninfrastruktur.

Kurze Antwort zuerst: Für Interviews, die du in einem Analyseprogramm codierst, bleibt f4 (früher f4x) eine gute Wahl. Laut Anbieter stehen die Server in Deutschland, Zeitmarken und Sprecher kommen automatisch, 10 Stunden kosten regulär 99 €, derzeit als Angebot 88 €. Darf gar nichts in eine Cloud, nimm noScribe, kostenlos und lokal. Transkribierst du jeden Monat viele Stunden, ist Good Tape mit 20 Stunden für 20 € im Monat günstiger pro Stunde. Suchst du dagegen automatisch gegliederte Lernnotizen, prüfe zusätzlich ein dafür ausgelegtes Werkzeug. Ein korrigiertes Transkript kann auch ohne Zusatzsoftware eine gute Lernquelle sein.

Alle Zahlen in diesem Vergleich stammen von den Seiten der Anbieter, zuletzt geprüft am 11. Oktober 2026. Wo ein Anbieter etwas nicht veröffentlicht, steht „nicht angegeben“. Umgerechnet wurde nichts: TurboScribe rechnet in US-Dollar ab, also stehen hier Dollar.

Warum suchst du eine Alternative zu f4x?

Viele lernen f4x im Methodenseminar kennen, oft mit einer Lehrlizenz, die die Dozentin beantragt hat. Für die eigene Arbeit oder für ein ganzes Semester stellt sich die Frage dann neu. Laut der Seite zu den Lehrlizenzen gelten diese nur für reguläre Lehrveranstaltungen, nicht für Bachelor- oder Masterarbeiten, und beantragen können sie nur Dozierende. Für den Wechsel gibt es mehrere Gründe.

Der Preis, wenn viele Stunden zusammenkommen

f4 rechnet minutengenau ab, ohne Abo. Das ist fair bei wenigen Interviews. Bei vielen Stunden summiert es sich: Eine Vorlesung von 90 Minuten über 14 Wochen ergibt 21 Stunden Audio. Bei f4 sind das zwei 10-Stunden-Pakete und ein 2-Stunden-Paket, zusammen regulär 227 € und zu den Angebotspreisen 201 €, eigene Rechnung aus dem Shop. Ein Monatsabo mit festem Kontingent kann dann günstiger sein.

Qualitative Analyse oder automatisch erzeugte Lernnotizen?

f4 verbindet Transkription, Korrektur und qualitative Analyse. Eigene Memos und Interpretationen gehören dazu. Die KI-Funktionen AI Impuls und AI Dialog unterstützen die Deutung ausgewählter Textstellen; sie sind laut Anbieter nicht als fertige Gesamtanalyse gedacht. Das unterscheidet sich von automatisch gegliederten Vorlesungsnotizen oder Karteikarten.

Die Cloud an sich

f4 schreibt, es sei kein Cloud-Service, und betont Server in Deutschland. Trotzdem verlässt dein Audio deinen Rechner. Erlaubt deine Ethikkommission oder deine Einwilligung das nicht, egal wo der Server steht, dann zählt nur, ob ein Tool lokal arbeitet.

Vorlesungen statt Interviews

Zeitmarken helfen auch bei Vorlesungen, etwa um eine Herleitung erneut anzuhören. Entscheidend ist, ob du hauptsächlich das Gesagte kontrollieren oder zusätzlich eine gegliederte Übersicht erzeugen möchtest.

Rechne ein Modul mit zwei Vorlesungen pro Woche durch: Das sind 3 Stunden Audio pro Woche und 12 Stunden in vier Wochen. Word transkribiert mit Microsoft 365 bis zu 300 Minuten im Monat, also 5 Stunden, und reicht dafür nicht. Bei f4 kaufst du alle vier Wochen ein 10-Stunden-Paket und ein 2-Stunden-Paket, regulär 128 € und im Angebot 113 €, eigene Rechnung. Good Tape deckt das mit 20 Stunden für 20 € im Monat ab.

Dialekt und Sprachwechsel

Wer in Zürich, Graz oder im Saarland Interviews führt, fragt zuerst nach dem Dialekt. Die f4-Seite schweigt dazu, sie nennt nur Deutsch. Dazu kommt eine Grenze: Pro Datei wählst du eine Sprache. Wechselt deine Gesprächspartnerin zwischen Deutsch und Englisch, lässt f4 laut FAQ Teile leer oder füllt unpassende Inhalte ein.

Einige Alternativen sagen mehr. Good Tape nennt Schweizerdeutsch ausdrücklich als Dialekt unter Deutsch und schreibt, die Sprechererkennung komme mit Sprachwechseln mitten im Satz zurecht. Die noScribe-Seite schreibt, das Modell verarbeite Schweizerdeutsch und gebe es in Hochdeutsch aus. Aussagen auf einer Website ersetzen aber keinen Test mit deiner eigenen Aufnahme.

Wie schneiden f4x und die Alternativen im Vergleich ab?

Die Tabelle zeigt die automatische Transkription. Lizenzen für Analyseprogramme sind nicht eingerechnet.

Tool Preis pro Stunde oder Abo Kostenlos testen Zeitmarken Sprecher Serverstandort Liefert Notizen
f4 (früher f4x) 10 Std. regulär 99 €, derzeit als Angebot 88 €; mit Lizenz für Studierende ab 85 € 15 Minuten ja ja Deutschland, laut Anbieter nein
noScribe kostenlos ganz kostenlos ja, wählbar ja dein Computer nein
MAXQDA Transcription Stundenpakete, aktueller Preis im Shop 60 Minuten ja ja Niederlande und Deutschland, laut Handbuch nicht angegeben
Good Tape 20 € im Monat für 20 Std., 16 € bei Jahreszahlung, laut Preisseite 1 Stunde ohne Karte, laut FAQ 3 Tage lang ja, laut Hilfe beim Export wählbar ja EU, laut Preisseite KI-Zusammenfassungen
TurboScribe 20 US-Dollar im Monat, 120 US-Dollar im Jahr 3 Dateien am Tag bis 30 Min. ja, laut Anleitung ein- und ausblendbar ja USA, laut FAQ Zusammenfassung über den dokumentierten ChatGPT-Weg
Amberscript ab 19 € im Monat für 5 Std., Guthaben 10 € pro Std. 10 Minuten ja, pro Absatz laut Hilfe ja Europa, laut Anbieter Zusammenfassung über Intelligent Export
Word Transkribieren in Microsoft 365 enthalten, 300 Min. im Monat mit Microsoft 365, wenn dein Konto die Funktion hat ja ja Audio geht an Microsoft, Ort nicht angegeben nein
Notibo 9,99 € im Monat für 1.200 Min. 14 Tage Pro ohne Karte, danach 30 Minuten im Monat nein ja, wo es die Stimmen auseinanderhalten kann Dateien in Frankfurt, Transkription und KI-Notizen bei US-Auftragsverarbeitern ja

Für zitierfähige Interviews sind der Abgleich mit dem Audio und ein passendes Exportformat besonders wichtig. Für die Klausurvorbereitung kann zusätzlich eine strukturierte Übersicht nützlich sein.

Was bekommst du bei f4x heute?

f4x heißt nicht mehr f4x. Der Hersteller dr.dresing & pehl aus Marburg hat f4x, f4transkript und f4analyse in eine Software namens f4 zusammengeführt, so steht es auf der Startseite. Die Produktseiten tragen heute den Namen f4, der Shop schreibt beim Stundenkontingent „automatische Transkription (früher f4x)“, und viele kennen den Dienst weiter unter dem alten Namen. Die automatische Transkription ist ein Onlinedienst, den du über das Webportal oder direkt aus der Software startest. Die Seite zur automatischen Transkription beschreibt den Dienst ausführlich.

  • Sprachen. Die Seite nennt 46 Sprachen einschließlich Deutsch, aber keine gesonderte Zusage für Schweizerdeutsch oder österreichische Dialekte. Pro Datei legst du eine Sprache fest, Sprachwechsel mitten im Gespräch erkennt f4 laut FAQ nicht korrekt.
  • Daten. Laut Anbieter läuft die Spracherkennung ausschließlich in Deutschland, das Rechenzentrum ist nach ISO 27001 zertifiziert. Interviews werden nicht für das Training von Sprachmodellen verwendet. Die Aufnahmen werden nach der Bearbeitung gelöscht, Transkripte liegen höchstens 28 Tage bereit.
  • Sprecher und Zeitmarken. Beides kommt automatisch. Unterscheidet f4 die Sprechenden einmal gar nicht, fügst du die Absätze laut FAQ beim Korrigieren selbst ein.
  • Export. Word (DOCX), RTF für die Software und Untertitel (SRT).

Eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung lässt sich laut f4 im Konto abschließen. Kläre mit der Betreuung, wer für die Daten verantwortlich ist und welchen Vertrag die Hochschule verlangt. Die Datenschutz-Checkliste des Anbieters empfiehlt, externe Dienste schon vor den Interviews festzulegen und in der Einwilligung zu nennen. Ein deutscher Serverstandort ersetzt diese Projektprüfung nicht.

Die Preise stehen an zwei Stellen. Im Shop kosten 2 Stunden regulär 29 €, 5 Stunden 59 €, 10 Stunden 99 € und 50 Stunden 489 €; alle vier Pakete sind dort derzeit als Angebot markiert und kosten 25 €, 44 €, 88 € und 440 €. Die Preisliste nennt nur diese Angebotspreise, dazu 1.599 € für 200 Stunden. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, und das Kontingent verfällt laut Shop nicht.

Ohne Software bekommst du über die Website nur eine Word-Datei, ohne Korrekturfunktion. Korrigiert wird in f4 mit Korrekturmodus und Fußschalter. Die volle Softwarelizenz kostet für Studierende laut Preisliste 25 € für drei Monate oder 33 € für sechs Monate. Die Lizenz nur für Transkription kostet 19 € für drei Monate; im Shop ergaben drei Monate mit zehn Stunden 85 €, mit 50 Stunden 348 €. Dieser Studierendenrabatt gilt für selbst zahlende Privatpersonen, nicht für Bestellungen der Hochschule. Als Aktion gibt es beim Kauf von 2, 5 oder 10 Stunden eine 7-Tage-Lizenz dazu. Bei der Registrierung bekommst du 15 Minuten zum Testen.

Geht es kostenlos mit noScribe oder Word?

noScribe ist die naheliegende Alternative, wenn das Audio deinen Rechner nicht verlassen darf. Die Projektseite beschreibt es als kostenlose Desktop-App unter GPL-3.0, die mit Whisper und Pyannote lokal transkribiert und Sprecher trennt. Zeitmarken setzt es auf Wunsch. Die Projektseite nennt als Orientierung etwa eine bis drei Stunden Rechenzeit pro Interviewstunde; Hardware und Einstellungen können das erheblich verändern. Auf dem Mac braucht die aktuelle Version laut FAQ macOS 14 und einen Apple-Chip. Was noScribe für eine Interviewstudie kann und wo seine Anleitung Grenzen nennt, steht im Artikel zu Interviews in der Abschlussarbeit.

Word kostet dich nichts extra, wenn deine Hochschule Microsoft 365 stellt. Laut Microsoft-Supportseite sind 300 Minuten hochgeladenes Audio im Monat drin, mit durchnummerierten Sprechern und Zeitmarken zum Nachhören. Die Sprachliste führt für Deutsch aber nur German (Germany). Die Seite beschreibt Word unter Windows, dort laut einer Notiz derzeit nur in kommerziellen Tenants, und Word im Web in Edge oder Chrome. Ob dein Hochschulkonto die Funktion hat, zeigt ein Test mit einer kurzen Aufnahme.

Was bietet Good Tape?

Good Tape kommt aus Kopenhagen und wurde laut eigener Seite mit Investigativjournalisten entwickelt. Wer Interviews führt, aber nicht in f4 codiert, findet hier ein Abo mit festem Kontingent statt Stundenpaketen. Die Preisseite zeigt Euro.

  • Preis. Pro kostet 20 € im Monat, bei jährlicher Zahlung 16 € im Monat. Den ersten Monat bietet Good Tape gerade für 10 € an. Enthalten sind 20 Stunden Transkription im Monat, weitere Stunden lassen sich laut FAQ der Preisseite dazukaufen.
  • Testen. Die kostenlose Probe gibt dir 1 Stunde, ohne Kreditkarte; laut FAQ der Preisseite läuft sie 3 Tage.
  • Sprachen. Die Sprachenseite nennt Deutsch und ausdrücklich Schweizerdeutsch als unterstützten Dialekt.
  • Daten. Die Preisseite listet Verarbeitung in der EU, ISO 27001 und kein Training mit deinen Daten.

Auf 20 Stunden gerechnet kostet die Stunde bei Good Tape 1 €, bei f4 im 10-Stunden-Paket regulär 9,90 € und im Angebot 8,80 €, eigene Rechnung. Der Vergleich hinkt aber, wenn du nicht jeden Monat 20 Stunden brauchst: Das Abo kostet auch in einem Monat mit drei Stunden 20 €. Sprecher erkennt Good Tape, die Hilfe dokumentiert unter anderem DOCX, SRT, TXT und PDF als Exportformate. Zeitmarken schaltest du laut Hilfe beim Export ein oder aus.

Was bietet TurboScribe?

TurboScribe lohnt sich bei vielen Stunden, wenn US-Server für dich kein Problem sind. Die deutsche Preisseite zeigt 20 US-Dollar im Monat oder 120 US-Dollar im Jahr, abgerechnet wird laut Seite in US-Dollar. Dafür gibt es unbegrenzte Transkriptionen für eine Person, Dateien bis 10 Stunden und 5 GB.

  • Kostenlos. 3 Dateien am Tag, jede bis 30 Minuten, mit niedrigerer Priorität.
  • Sprachen. Die Anleitung bestätigt deutsche Transkription.
  • Daten. Laut Sicherheits-FAQ liegt die primäre Dateninfrastruktur in den USA. Transkribiert wird auf eigenen Maschinen, und TurboScribe trainiert nicht mit deinen Dateien.

Bei drei Dateien mit jeweils höchstens 30 Minuten reicht der kostenlose Tarif rechnerisch für 90 Minuten am Tag. Teile nur an sinnvollen Stellen und halte die Reihenfolge fest. Kläre für Forschungsdaten vorab den genehmigten Verarbeitungsweg mit der Hochschule; Zustimmung zur Aufnahme allein ist keine pauschale Freigabe für einen Cloud-Upload. Exportiert wird nach DOCX, PDF, TXT, SRT und VTT, die Sprechererkennung nennt die Startseite. Zeitmarken lassen sich laut Anleitung in der Transkriptansicht ein- und ausblenden und beim erweiterten Export mit ausgeben. Für eine Zusammenfassung schickt dich TurboScribe laut seinem Blog zu einem eigenen GPT in ChatGPT, also zu einem Dienst von OpenAI.

Ist MAXQDA Transcription besser, wenn du dort codierst?

Wer mit f4 transkribiert und in MAXQDA codiert, muss nicht wechseln. Das MAXQDA-Handbuch zum Import von Transkripten führt die f4x-Spracherkennung in seiner Liste der unterstützten Programme, samt Zeitmarkenformat, und liest die Zeitmarken beim Import ein. Die Tonstelle bleibt also mit dem Text verbunden. Der eingebaute Dienst MAXQDA Transcription spart dir diesen Importschritt. Im direkten Vergleich mit f4:

  • Preis. MAXQDA verkauft Stundenpakete. Die Preisseite unterscheidet zwischen Brutto- und Nettopreisen für Privat- und Geschäftskunden. Bei unserer Prüfung wurden die aktuellen Beträge nicht geladen, daher nennen wir hier keinen unbestätigten Preis. Eine Lizenz zur Analyse in MAXQDA kommt gegebenenfalls hinzu.
  • Testen. MAXQDA schreibt einem neuen Konto 60 Minuten gut, f4 15 Minuten.
  • Server. Das Handbuch nennt die Niederlande und Deutschland, f4 nur Deutschland.
  • Dialekt. Das Handbuch nennt Dialekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und überträgt sie in Schriftdeutsch. Die f4-Seite sagt dazu nichts.

Vergleiche deshalb neben dem Preis auch den Korrektur- und Importaufwand. Bleib bei f4, wenn du dort auch korrigierst und codierst. Nimm MAXQDA Transcription, wenn dein Projekt ohnehin in MAXQDA liegt oder deine Befragten Dialekt sprechen und der Test mit den 60 Freiminuten überzeugt. Was MAXQDA ins Transkript schreibt, vom Sprecherkürzel bis zur Pause, steht ebenfalls im Artikel zu Interviews in der Abschlussarbeit.

Ist Amberscript eine Alternative?

Amberscript aus den Niederlanden ist interessant, wenn du am Ende einen von Menschen geprüften Text brauchst. Maschinell startet Amberscript laut Preisseite bei 19 € im Monat für 5 Stunden, die geprüfte Transkription bei 1,85 € pro Minute. Preise, Sprachliste und Datenspeicherung stehen im Detail im Artikel zur Amberscript-Alternative für Studierende.

Welche Alternative passt zu dir?

Entscheide nach dem, was du transkribierst, nicht nach dem Preis pro Minute.

Wenn du Interviews für eine Analyse in MAXQDA oder f4 transkribierst und Server in Deutschland reichen, bleib bei f4. Kaufe das Kontingent passend zur Zahl deiner Interviews, als Studentin oder Student am besten im Paket mit der Lizenz, und lege die Lizenz in den Zeitraum, in dem du korrigierst.

Wenn nichts in eine Cloud darf, nimm noScribe. Kostenlos, lokal, mit Sprechern und Zeitmarken.

Wenn du jeden Monat mehrere Stunden Interviews hast, rechne Good Tape durch. Drei verbrauchte Stunden entsprechen im f4-Angebotspaket rechnerisch 26,40 €, allerdings zahlst du die ganzen 88 € vorab. Good Tape kostet monatlich 20 €. Bei unregelmäßiger Nutzung kann dagegen das nicht verfallende f4-Kontingent besser passen.

Wenn US-Server erlaubt sind und Geld knapp ist, reicht TurboScribe kostenlos für kurze Dateien.

Wenn du Vorlesungen für die Prüfung aufbereitest, entscheide, ob du ein überprüfbares Transkript, automatisch gegliederte Notizen oder beides brauchst. Beispiele stehen in Transkript oder Notizen.

Ein fairer Test sieht so aus: Nimm dieselbe Datei, 15 Minuten aus einem Probeinterview mit Hintergrundgeräusch und schnellen Wechseln, dessen Gesprächspartnerin dem Test zugestimmt hat. Lade sie bei f4 mit den 15 Freiminuten hoch, bei Good Tape mit der Gratisstunde und bei noScribe auf deinem Laptop. Danach zählst du, wie oft ein Sprecher falsch zugeordnet ist und wie lange du für die Korrektur brauchst.

Kaufe erst danach ein größeres Paket und lade echte Forschungsdaten nur über den für dein Projekt geklärten Weg hoch.

Wo Notibo hineinpasst

Notibo ergänzt die Transkription um automatisch gegliederte Lernnotizen. Notibo nimmt eine Vorlesung über das Mikrofon auf oder nimmt eine hochgeladene Datei und liefert Transkript und strukturierte Notizen mit Zusammenfassung, Kernpunkten und Aufgaben. Aus PDF, PPTX und DOCX macht es Notizen und Karteikarten. Es läuft im Browser, die Transkription ist eine Funktion davon.

Bei einem Gespräch mit mehreren Menschen teilt Notibo das Transkript nach Sprechern auf, wo es die Stimmen auseinanderhalten kann. Die Sprecher heißen zuerst Sprecher 1 und Sprecher 2, und du kannst sie umbenennen. Prüf die Zuordnung, bevor du zitierst, und behalte dafür deine eigene Kopie der Aufnahme, denn Notibo löscht das Audio, sobald Transkript und Notizen gespeichert sind. Zeitmarken gibt es nicht, deshalb ist f4 oder noScribe für die Codierung von Interviews die bessere Grundlage.

Deutsch ist eine von 78 Sprachen, mit regionalen Varianten hat die Liste 90 Einträge. Die Erkennung kann die Sprache automatisch bestimmen. Ob ein Sprachwechsel mitten im Satz und deine Fachbegriffe korrekt wiedergegeben werden, musst du mit deinem Material prüfen. Hochladen kannst du MP3, M4A, WAV und weitere Formate bis 50 MiB pro Datei, eine Aufnahme darf bis zu zwei Stunden lang sein.

Die Dateien liegen bei Supabase in Frankfurt. Transkription und KI-Notizen laufen bei Auftragsverarbeitern in den USA unter den Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, die Liste steht in der Datenschutzerklärung. Schließen deine Einwilligung, deine Hochschule oder eine Ethikkommission das aus, ist Notibo nicht das richtige Tool; dann nimm ein lokales wie noScribe. Notibo trainiert nicht mit deinen Inhalten.

Neue Konten bekommen 14 Tage den Tarif Pro kostenlos, mit 240 Minuten Audio und ohne Kreditkarte, ab Aktivierung der Testphase oder Beginn der ersten Aufnahme. Danach bleibt das Konto im kostenlosen Tarif mit 30 Minuten im Monat, deine Notizen bleiben. Pro kostet 9,99 € im Monat oder 88,99 € im Jahr, mit 1.200 Minuten im Monat, die Details stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Gibt es f4x noch?
Ja, unter neuem Namen. audiotranskription.de hat f4x, f4transkript und f4analyse zu einer Software namens f4 zusammengeführt. Die automatische Transkription kaufst du als Stundenkontingent und nutzt sie im Browser oder direkt aus f4 heraus. Im Browser bekommst du eine Word-Datei ohne Korrekturfunktion.
Was kostet f4x für Studierende?
Das Stundenkontingent allein kostet für alle gleich: im Shop regulär 29 € für 2 Stunden, 59 € für 5 und 99 € für 10 Stunden, derzeit als Angebot 25, 44 und 88 €. Günstiger wird es im Paket mit der Lizenz für Studierende: 3 Monate Software mit 10 Stunden kosten 91 €, die Lizenz nur zum Transkribieren mit 10 Stunden 85 €. Bei der Registrierung bekommst du 15 Minuten zum Testen.
Gilt die kostenlose f4-Lehrlizenz für meine Bachelorarbeit?
Nein. Laut Anbieter sind die kostenlosen Lehrlizenzen für reguläre Lehrveranstaltungen bestimmt, nicht für Bachelor-, Master- oder andere Qualifikationsarbeiten. Nur Dozierende können sie beantragen. Prüfe für deine Arbeit, ob eine andere Hochschullizenz vorhanden ist oder du eine eigene Lizenz und ein Stundenkontingent benötigst.
Kann f4x Schweizerdeutsch?
Die Seite zur automatischen Transkription nennt 46 Sprachen mit Deutsch an erster Stelle und sagt nichts zu Schweizerdeutsch oder österreichischem Dialekt. Good Tape, noScribe und MAXQDA Transcription nennen Schweizerdeutsch auf ihren Seiten. Teste bei jedem Anbieter eine eigene Aufnahme, bevor du ein Paket kaufst.
Welche f4x-Alternative ist kostenlos?
noScribe ist kostenlos und läuft lokal auf deinem Rechner. Word transkribiert mit einer Microsoft-365-Lizenz 300 Minuten im Monat ohne Aufpreis. TurboScribe erlaubt kostenlos 3 Dateien am Tag mit je bis zu 30 Minuten, seine primäre Dateninfrastruktur steht laut eigener FAQ in den USA.
Macht f4x Notizen oder Zusammenfassungen?
f4 bietet Memos und KI-Hilfen für die qualitative Analyse. AI Impuls und AI Dialog bearbeiten ausgewählte Textstellen und unterstützen deine eigene Deutung. Laut Anbieter sollen sie keine fertige Gesamtanalyse liefern. Das ist ein anderer Arbeitsablauf als automatisch gegliederte Lernnotizen für eine ganze Vorlesung.

Quellen

  1. audiotranskription.de: Automatische Transkription mit f4 (46 Sprachen, Server in Deutschland, Löschkonzept, Zeitmarken, Sprecher, Exportformate, 15 Minuten zum Testen.)
  2. audiotranskription.de: Kontingent für automatische Transkription (Shop) (Reguläre Preise und Angebot, Kurzzeitlizenz als Aktion, Website-Nutzung ohne Korrekturfunktion, Kontingent verfällt nicht.)
  3. audiotranskription.de: Kostenfreie Lehrlizenzen (Nur für Lehrveranstaltungen, nicht für Bachelor- oder Masterarbeiten.)
  4. Good Tape: Pricing (Pro 20 € im Monat oder 16 € bei Jahreszahlung, 20 Stunden, 1 Stunde kostenlos in 3 Tagen, EU-Verarbeitung.)
  5. TurboScribe: Preise (Kostenlos 3 Dateien am Tag bis 30 Minuten, Unbegrenzt 20 US-Dollar im Monat oder 120 im Jahr.)
  6. TurboScribe: Sicherheit und Datenschutz, FAQ (Primäre Dateninfrastruktur in den USA, kein Training mit Nutzerdateien.)
  7. Microsoft Support: Transcribe your recordings (300 Minuten im Monat mit Microsoft 365, durchnummerierte Sprecher, German (Germany) auf der Sprachliste.)
  8. f4: Lizenz nur für Transkription, konkrete Studierendenpakete (Am 11. Oktober 2026 im Shop gewählt: drei Monate Studierend/Promotion mit zehn Stunden 85 Euro, mit 50 Stunden 348 Euro inklusive Mehrwertsteuer.)

Über den Autor

Farhad Ba-Ali

Farhad Ba-Ali baut Notibo in Odense, Dänemark. Er schreibt über Lernmethoden, Gedächtnis und Notizen, ausgehend von den Fragen, die Studierende einschicken, und von dem, was die Daten des Produkts zeigen.

Aus der Aufnahme lernen statt codieren?

Nimm die Vorlesung auf oder lade die Datei hoch, und du bekommst Transkript, Zusammenfassung, Kernpunkte und Karteikarten. Der Tarif Pro ist 14 Tage kostenlos, ohne Kreditkarte.

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